Alfeld spielt gegen TBV Lemgo und GW Himmelsthür

Handball-Event und Abstiegsduell für die SVA

SVA-Trainer Ralph Schönemeier (l.) und Geschäftsführer Nicky Schuboth hoffen am Sonntag auf einen Sieg. Foto: Kreikenbom

ALFELD  Vor den Handballern der SV Alfeld liegt ein intensives Wochenende. Am morgigen Sonnabend steht das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten TBV Lemgo auf dem Programm, am Sonntag geht es zum Abstiegsduell gegen den TuS Grun-Weiß Himmelsthür.

„Wir freuen uns auf ein tolles Handball-Event mit ganz vielen Fans“, hofft Geschäftsführer Nicky Schu-both auf eine vollbesetzte BBS-Halle. Für den Gast aus Lemgo bildet das Spiel in Alfeld den Auftakt der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Am Morgen bittet Trainer Florian Kehrmann sein Team zur ersten Trainingseinheit, um 19 Uhr steht dann der erste Test in der BBS-Halle auf dem Programm. Jens Bechtloff kuriert seinen Bänderriss aus. Finn Lemke wurde am Montag an der gebrochenen rechten Wurfhand operiert und Hendrik Pekeler steht im DHB-Kader bei der Weltmeisterschaft in Katar.

„Ein Spiel gegen einen Bundesligisten ist für jeden Spieler eine tolle Erfahrung“, sagt Alfelds Trainer Ralph Schönemeier, der dieses Spiel mit einem erweiterten Kader bestreiten und dabei möglichst vielen jungen Spielern Einsatzzeiten ermöglichen will. „Das Ergebnis spielt eine ganz untergeordnete Rolle, aber wir wollen uns gut verkaufen.“ Natürlich hat der Coach dabei auch das wichtige Spiel am Sonntag im Blick und will seine Spieler auch schonen und hofft, dass es keine Verletzungen gibt. Der Alfelder Oberligist steckt mitten im Abstiegskampf und der neue Coach will natürlich im Kreidsduell das „Projekt Klassenerhalt“ mit einem Sieg in Himmelsthür starten. „Die Mannschaft zieht sehr gut mit und hat beim Handball-Cup in Hildesheim mit Platz 3 einen guten Eindruck hinterlassen“, so der Trainer, der am Sonntag ab 17 Uhr ein „Duell auf Augenhöhe“ erwartet.

Die Himmelsthürer warten seit Saisonbeginn auf einen Sieg und müssen bei sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer ernsthaft um den Klassenerhalt zittern. Auch für die SV Alfeld ist nur ein Sieg aus zwölf Begegnungen eine äußerst enttäuschende Bilanz. Für die Himmelsthürer gilt es, dagegenzuhalten, besonnen zu spielen und sich nicht kleinkriegen zu lassen. Die Mannschaft hat sich noch nicht aufgegeben. Zudem hofft Trainer Fred Hanke, dass sein Team die Chancen am gegnerischen Wurfkreis besser nutzt - das war bislang die große Schwachstelle der Grün-Weißen. Die Alfelder müssen sich in diesem Kellerduell auf eine kampfstarke Heimmannschaft einstellen, die mit Harald König und Dominik Lehning auf der rechten Angriffsseite besonders gefährlich agiert. ey/wm

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