TSV Giesen verliert nach 2:0-Führung noch mit 2:3

Guter Auftakt reicht nicht zum Heimsieg

Die Bocholter Angreifer machen dem TSV mit zunehmender Spieldauer das Leben schwer. Foto: Kreikenbom

GIESEN Nach starkem Beginn mussten sich die TSV Giesen Grizzlys in ihrer Heimspielpremiere mit 2:3 gegen den TuB Bocholt geschlagen geben. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung reichte es am Ende nur für einen Punkt. Nach dem Abschluss des zweiten Spieltages in der 2. Volleyball-Bundesliga liegt der TSV nun mit vier Punkten auf Rang 6.

„Wir haben sehr gut angefangen. Besonders im zweiten Satz haben wir ein gutes Spiel gezeigt und dem Gegner kaum eine Chance gelassen“, erklärte der sportliche Leiter, Sascha Kucera, nach der Partie. Aufgrund der Verletzung von Aleksandar Petkov musste Kucera neben seiner Tätigkeit im Management beim ersten Heimauftritt auch im Trikot der Grizzlys aushelfen.

Nach den beiden Satzerfolgen der Hausherren (25:22; 25:13) kamen die Bocholter deutlich besser ins Spiel, und die Grizzlys gaben ein schon fast gewonnenes Spiel aus den Händen. Vor allem Thomas Just, der nach dem Spiel die MVP-Medaille gewann, setzte ihnen immer wieder mit seinen Angriffen zu. Mit 16:25 gaben die Hausherren den dritten Satz an die Gäste. Ähnlich verlief es im vierten Durchgang. Auch dort hatten die Bocholter in Angriff und Block die Nase vorn und glichen zum 2:2 aus. Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Bis zum 9:10 war der Entscheidungssatz noch völlig offen. Doch dann schwand die Konzentration, die Gäste aus Bocholt ließen nichts mehr anbrennen und gewannen den Satz mit 15:9.

Daran konnte auch der letzte Neuzugang des TSV, Maksims Rostovcevs, nichts ändern, der anschließend zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt wurde. „Wir stehen am Anfang der Saison und haben eine neu formierte Mannschaft ins Rennen geschickt. Dass zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht alles rund laufen kann, ist verständlich. Daran werden wir arbeiten. In den ersten beiden Sätzen haben wir gezeigt, was wir können. Darauf lässt sich aufbauen“, erklärte Coach Vojkan Lazic und bedankte sich bei den Zuschauern, die mit dem neuen Maskottchen für eine „super Heimspielatmosphäre“ sorgten.

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