Alfeld verliert Heimspiel gegen Lehrte deutlich / Überraschende Eintracht-Niederlage

Große Ernüchterung bei der SVA

Alfelds Daniel Sentjurc findet am Kreis eine Lücke und erzielt einen seiner fünf Treffer.

KREIS Die Zweitliga-Reserve von Eintracht Hildesheim hat das Siegen im neuen Jahr anscheinend verlernt. Gegen die HSG Schaumburg-Nord kassierte die Mannschaft von Marcus Schiech eine bittere 29:35-Niederlage. Nach der 19:35-Heimpleite gegen den Lehrter SV schwebt die SV Alfeld weiter in akuter Abstiegsgefahr.

Oberliga, Herren: Eintracht Hildesheim II - HSG Schaumburg-Nord 29:35 (17:20) - Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da sah Frederic Stüber eine fragwürdige Rote Karte - allerdings ohne Bericht. Der Schock saß tief im Eintracht-Team. Über die Kreismitte fehlte die Anspielstation. Mit großer Einsatzbereitschaft wurde dagegengehalten, denn der knappe 17:20-Rückstand zur Halbzeitpause konnte noch aufgeholt werden.

Nach dem Wechsel schafften es die Gastgeber nicht, wieder auf Schlagdistanz zu kommen, weil sie auch eine hohe Fehlerquote produzierten. Die Abwehr zeigte sich nicht immer sattelfest, und im Angriff wurden zu viele technische Fehler gemacht. Zudem wurden gute Chancen liegen gelassen. Der Gegner zeigte sich ausgefuchster und nahm die unverhofften Geschenke dankend an und bejubelte einen 35:29-Auswärtserfolg, der nicht unbedingt auf der Rechnung stand.

Eintracht Hildesheim II: Pascal Kinzel, Felix Hoppe (Tor), Philipp Brunotte, Patrick Dany (1), Eric Gülzow (9), Maurice Herbold (8/3), Max von Janikowski (1), Maurice Lungela (6/2), Malte Meyer, Frederic Stüber, Nico Höweling, Sergej Gorpishin (4).

SV Alfeld - Lehrter SV 19:35 (6:18) - Nach dem Sieg im Lokalderby gegen Himmels-thürer ist der SV Alfeld im Kampf um den Klassenerhalt kein erneuter Befreiungsschlag gelungen. Vielmehr ist nach dem Heimdebakel wieder große Ernüchterung eingekehrt. Zwar fehlte gegen Lehrte SVA-Shooter Maximilian Zech verletzungsbedingt, dies kann aber keine Entschuldigung für den desolaten Auftritt sein. Schon zur Halbzeitpause war der Zug für die Alfelder abgefahren.

Auch in der zweiten Hälfte gab es keine Steigerung beim Gastgeber. Ihr Spiel war zu statisch und durchsichtig angelegt. Der Abwehr fehlte die Stabilität und im Angriff der nötigte Druck. Die Quittung war eine bittere 19:35-Klatsche.

SV Alfeld: Stefan Domizlaff, Muhamet Hajredinaj (Tor), Jannis Wilken (1), Andreas Lück (3), Kim-David Samtlebe, Joshua Schüller, Kim Krumsiek (5), Mark Springmann (3), Daniel Sentjurc (5), Julius Zech (2), Florian Förster, Milian Ahlf und Ole Rump. wm

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