Volleyball-Zweitligist TSV Giesen empfängt FC Schüttorf

Grizzlys wollen eine Erfolgsserie starten

Für wen wird sich Trainer Vojkan Lazic beim Heimspiel gegen den den FC Schüttorfauf der Liberoposition entscheiden? Jonathan Lehmann (Nummer 1), Marius Appel (3) oder sogar beide?

GIESEN Die TSV Giesen Grizzlys treffen am Sonnabend um 20 Uhr in der heimischen Schachtarena auf den Tabellenvierten der 2. Bundesliga Nord, den FC Schüttorf. Spannung ist dabei geboten, da beide Mannschaften nur zwei Punkte trennen und die Gastgeber nach zwei Siegen weiter in der Tabelle klettern wollen.

Unterschätzen wird der TSV den Gast aus der Grafschaft Bentheim mit Sicherheit nicht. Das Team um Trainer Vojkan Lazic verlor in der aktuellen Saison im Pokalwettbewerb schon einmal knapp mit 2:3 gegen FC und verpasste damit die nächste Runde. Die Schüttorfer durften hingegen in der Folgerunde in eigener Halle gegen den amtierenden Deutschen Meister VfB Friedrichshafen aufschlagen und konnten sogar einen Satzgewinn verbuchen. Vorsicht ist damit geboten, aber verstecken muss sich der TSV nach den letzten beiden Siegen gegen Bitterfeld und Magdeburg ebenfalls nicht.

„Das wird ein spannendes Spiel“, erwartet der Sportliche Leiter Sascha Kucera ein packendes letztes Heimspiel. Beide Mannschaften sind spielerisch wie auch in der Tabelle auf Augenhöhe. Mit Platz 8 befinden sich die Grizzlys in Lauerstellung auf den Gast aus der Nähe der holländischen Grenze. Der FC Schüttorf steht mit zwei Zählern mehr auf Rang 4.

Trainer Vojkan Lazic wird alle Spieler an Bord haben und rechnet sich Chancen für weitere Punkte aus: „Wir haben in Bitterfeld gesehen, was wir mit unserer Mannschaft und einer Menge Willen alles erreichen können“, spielt der Coach auf den 0:2 Satzrückstand in der letzten Auswärtspartie an. „Jetzt ist es aber wichtig, die Konstanz von Spiel zu Spiel aufzubauen und mal eine Serie zu starten. Ich bin gespannt, ob wir schon gefestigt genug sind, um noch einen draufzulegen“, zeigt sich der TSV-Coach durchaus optimistisch. Mittlerweile scheinen die Neuzugänge Eugen Bakumovski und Marcin Kapusniak voll im Team angekommen zu sein. Gerade Marcin Kapusniak sprühte bei seinem Ex-Verein VC Bitterfeld-Wolfen vor Spielfreude und hat sich schon an seine neuen Kollegen gewöhnt. Eugen Bakumovski brachte mit Maksims Rostovcevs und Marius Appel eine Menge Ruhe in den Annahmeriegel und punktete auf auf der Außenangriffposition.

Gespannt sein dürfen die Zuschauer auf die Besetzung der Liberoposition. Im letzten Heimspiel lief der erst 17-jährige Jonathan Lehmann aus der Zweitvertetung auf, wohingegen in Bitterfeld der eigentliche Außenangreifer Marius Appel diese zentrale Position besetzte. Vielleicht überrascht Coach Lazic aber auch damit, indem er beide Spieler sich die Position teilen lässt.

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