Gastgeber IG 4x4 Hameln sichert sich beim Gelände-Trail in Brüggen vordere Plätze

Geschicklichkeit und Disziplin

Jeweils vier Teilnehmer gehen in den verschiedenen Klassen an den Start. Fotos: Kolbe

BRÜGGEN Trotz heftiger Regengüsse konnten die Wettkämpfe des 4x4 Trail auf dem Gelände in Brüggen komplett ausgeführt werden. Mit Siegen in der Mannschaftswertung sowie mehreren Einzelsiegen zogen die Fahrer der IG 4x4 Hameln eine erfolgreiche Bilanz.

In der Klasse der Prototypen gab es nur drei Starter, von denen gleich zwei am frühen Sonnabend „auf der Strecke geblieben“ sind und wegen starken Schäden an den Fahrzeugen nicht weiterfahren konnten. Klaus-Peter Stoffregen (IG 4x4 Hameln) sagte: „Das ist nicht selten bei den Protos, die Ausfallquote ist recht hoch.“ Er berichtete, dass beide Fahrzeuge in einer Schrägstrecke umgefallen sind, was ebenfalls nicht selten vorkommt. Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit und Sicherheitsvorkehrungen in den Autos, kommt es aber sehr selten zu Personenschäden. So waren Philipp Cattau und sein Beifahrer René Riemschneider (IG 4x4 Hameln), die mit einem Quad gestartet sind, allein in der Klasse der Prototypen.

Als jüngster Beifahrer begleitete der 12-jährige Luca Köhnke den Profi Bernhard Nieweg vom Motor Sport Club Schloss Holte-Stukenbrock. „Luca ist absolut Trail-begeistert“, sagte sein Vater, der aber eher auf Oldtimer steht. Dennoch ist geplant für Luca einen Geländewagen zu kaufen. Mit 14 Jahren dürfen Nachwuchsfahrer in Begleitung eines erfahrenen Fahrers auf den Übungsplätzen und bei Rennen fahren. Beim Trail in Brüggen waren die Nachwuchsfahrer mit jeweils vier Startern in verschiedenen Klassen recht gut vertreten.

Für alle Fahrer bot die Strecke eine große Herausforderung, weil sie sehr enge Kurven aufwies und durch den vielen Regen extrem rutschig war. So waren das Geschick und die genaue Kenntnis über die Fähigkeiten der Autos gefragt. Die Zeit, in der die abgesteckten Sektionen gefahren werden müssen, spielt in der Wertung keine Rolle. Eine Sektion enthält zehn abgesteckte Tore, die durchfahren werden müssen. Strafpunkte werden gegeben, wenn beispielsweise ein Fahrer stehen bleibt, Rückwärtssetzen muss, oder eine Torstange berührt und ein darauf liegender Ball herunterfällt. Daher gilt es beim Trail, die Herausforderungen des unwegsamen Geländes anzunehmen und Geschicklichkeit und Disziplin walten zu lassen. Wer wild und unkoordiniert fährt, wird mit Strafpunkten übersäht.

Platzierungen der´gastgebenen IG 4x4 Hameln am Samstag: Serienfahrzeuge, Klasse vier: Klaus-Peter Stoffregen, Platz 2. Verbesserte Fahrzeuge V1, Marc Range, V2 Ulli Spieker, V3 Dirk Stelzer, jeweils auf Platz 1. Zudem ist der Verein Sieger in der Gesamtwertung.

Platzierungen der IG 4x4 Hameln am Sonntag: Serienfahrzeuge, Klasse vier: Klaus-Peter Stoffregen, Platz 1. Verbesserte Fahrzeuge V1, Marc Range, V4 Ulli Spieker. Zudem ist der Verein Sieger in der Gesamtwertung. ckb

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