Zweitligist Eintracht Hildesheim gewinnt letzten Test gegen Eisenach

Gerald Oberbeck: „Sieg gibt uns ein gutes Gefühl“

Nach dem Abpfiff dehnen sich die Hildesheimer gemeinsam.

HILDESHEIM „Dieser Sieg gibt uns ein gutes Gefühl für die anstehenden Spiele. Deshalb war es ein wichtiger und erfolgreicher Test“, war Trainer Gerald Oberbeck am Montagabend zufrieden. Normalerweise sind Ergebnisse in einem Testspiel eher nebensächlich. Aber die Eintracht-Handballer konnten durch das 27:25 gegen den ThSV Eisenach noch einmal wichtiges Selbstvertrauen für das Zweitliga-Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) tanken.

Knapp 80 Zuschauer hatten sich in der Sparkassenarena eingefunden. Eine Zahl, mit der Trainer Gerald Oberbeck gut leben konnte: „Das ist in Ordnung. Dann kann man ohne große Sorgen viel ausprobieren.“ Aufgrund des großen Kaders testete er im Spielverlauf verschiedene Konstellationen und „möglichst die richtige Aufstellung“ für das Heimspiel gegen den EHV Aue zu finden.

Konstatinos Chantziaras und Milan Weißbach standen aufgrund einer Grippe nicht im Kader. Dafür freuten sich Maurice Herbold und Frederic Stüber über längere Einsatzzeiten und die beiden Youngster boten überzeugende Leistungen. Und die erste Sieben der Eintracht bot eine sehr überzeugende Vorstellung, die Zuschauer sahen eine muntere Partie. Dennis Klockmann, der die ersten 30 Minuten das Tor hütete, hatte einen ganz starken Abend erwischt. Das Spiel über den Kreis brachte die Eintracht-Abwehr einige Male in Schwierigkeiten, ansonsten stand sie sicher. Nur elf Gegentore bis zur Pause (14:11) sind dafür ein deutliches Zeichen. Besonders mit dem schnellen Spiel nach vorne konnte Hildesheim die sogenannten „einfachen Tore“ erzielen. „Die zweite Welle ist unsere große Stärke. Da sind wir auf einem guten Weg“, so die Bilanz von gerald Oberbeck. Im zweiten Durchgang verlief die Partie auf Augenhöhe, nachdem Eisenach durch zwei schnelle Treffer auf 13:14 verkürzt hatte. In der 43. Minute gelang dem Liga-Konkurrenten der 19:19-Ausgleich. Jetzt schlichen sich einige Fehler im Spiel der Eintracht ein. So war Max Jonsson mit acht Treffern zwar bester Torschütze, erlaubte sich aber auch einige „Fahrkarten“ zu viel. 30 Sekunden vor dem Abpfiff nach der Coach noch eine Auszeit und praktisch mit dem Abpfiff erzielte Michael Qvist den 27:25-Endstand. Damit gelang den Hildesheimern die Revanche für die Punktspiel-Niederlage. Aber natürlich wäre den Hildesheimerm ein Erfolg im Juni in Eisenach deutlich lieber. Doch jetzt zählt erst einmal das Spiel gegen den EHV Aue. Damit steht Trainer Oberbeck vor der Aufgabe, noch einige Namen aus seinem großen Kader zu streichen. Denn die Hildesheimer wollen mit einem Heimsieg nach der WM-Pause starten. Dann hätte sich das „gute Gefühl“ aus den drei Testspiel-Erfolgen ausgezahlt. ey

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare