Mehler und Elzer Kicker einigen sich auf Ralf Bierwirth als Vorsitzenden

Es geht voran: Fußballer wählen SG-Vorstand

Mitglieder des SG-Vorstands der Fußballer aus Elze und Mehle (v.l.): Jan Bierwirth, Sven Sander, Ralf Bierwirth, Jörg Müller-Witt, Marc Diederichs, José Padial und Holger Buchmann. Ebenfalls dazu gehört Eckhard Buchmann. Foto: Kuhlemann

MEHLE / ELZE Bei der vor anderthalb Jahren gegründeten Spielgemeinschaft der Elzer und Mehler Fußballer tut sich etwas: Beim jüngsten Treffen im Gasthaus „Tante Else“ haben sich mehr als 30 Sportler darauf geeinigt, einen neuen SG-Vorstand mit Ralf Bierwirth an der Spitze zu bilden.

Der Elzer erhielt das volle Vertrauen der Versammlung, genau so wie seine Mitstreiter Sven Sander, Eckhard Buchmann und Holger Buchmann. Dazu kommen noch die beiden Jugendleiter, Jörg Müller-Witt und José Padial, Marc Diederichs als Schriftführer sowie die Mitglieder des Organisations-Teams, Jan Bierwirth, Steffen und Sven Sander sowie Kai Wagener, Trainer der ersten Herrenmannschaft. Carina Schmidt soll künftig den Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten Adrian Lasar unterstützen, der beruflich sehr eingespannt ist. Aus der Runde kam der Vorschlag, dass sich weitere Interessenten für das Orga-Team melden sollten, möglichst aus jeder Mannschaft ein Vertreter – im Optimalfall entwickelt sich ein Stammtisch daraus.

Bislang hatte sich die SG-Führung aus den Spartenleitern (Ralf Bierwirth und Eckhard Buchmann) sowie den Jugendleitern zusammengesetzt. Die Versammlung hatte sich jetzt für einen „gewählten Vorstand“ ausgesprochen. Darüber hinaus wählten die Mehler Fußballer Holger Buchmann zum Spartenleiter, der künftig von Vorgänger Eckhard Buchmann unterstützt werden soll. Beide müssen noch von der Jahreshauptversammlung des SV Mehle bestätigt werden.

Die beiden Vorsitzenden der Vereine, Iris Rohde aus Mehle und Herbert Schümann aus Elze, zeigten sich erfreut über die gute Beteiligung. Es scheint, als habe der Aufruf nach der ersten Versammlung vor vier Wochen Wirkung gezeigt. Auch die Führungskräfte hatten sich Gedanken gemacht. So stellte Iris Rohde ein Vier-Säulen-Prinzip mit den wichtigsten Schwerpunkten der Vereinsarbeit vor (Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Marketing und PR sowie „Rund um den Verein“). Herbert Schümann zeigte ein Organigramm, wonach die wichtigsten Aufgaben (vom Sponsoring über Mitgliederwerbung bis zur Internet-Seite) an jeweils drei bis fünf Mitglieder vergeben werden, um somit die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Über allem, und da sind sich nicht nur die Vorsitzenden einig, stehe jedoch die Verbesserung der Kommunikation – unter dem Motto „Schnelle Wege via E-Mail statt lange Sitzungen“. Gemeinsam müsse man Aufgaben anpacken, wie zum Beispiel eine Verbesserung des Internet-Auftritts und eine Sanierung der Zuwegung zum Elzer Clubhaus. Kai Wagener erinnerte noch einmal daran, wie wichtig die Gründung eines Förderkreises sei, der allerdings der Zustimmung beider Muttervereine bedarf. Wagener könne sich vorstellen, dass vorerst Timo Hauptmann, Oliver Schiermann und Wagener selbst (weitere Interessenten sind willkommen) in diesem Förderkreis mitwirken könnten, der nicht nur für die erste Herrenmannschaft, sondern für alle Teams der SG zuständig sei – auch für den Nachwuchsbereich. „Wir müssen die Aufbruchstimmung in der SG nutzen, wir können in dieser Region etwas Großes aufbauen“, so Wagener. Iris Rohde und Herbert Schümann sagten zu, dass das Thema Förderkreis in den Vorständen besprochen wird. rk

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