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Kein Sieger im Regen-Test

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Von: Heiko Meyer

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Hannover 96  - FC Zürich - Treffer durch Cedric Teuchert. zum 2:2
Jubel nach dem späten 2:2 durch Cedric Teuchert. © Lars Kaletta

Hannover – Im türkischen Trainingslager in Belek bestritt Fußball-Zweitligist Hannover 96 am Dienstag bei Dauerregen sein erstes Testspiel. Dies ging am Ende gegen den amtierenden Schweizer Meister FC Zürich, der allerdings in der laufenden Saison Schlusslicht in der ersten Liga ist, mit 2:2 (0:2) aus. Dabei ließ 96-Trainer Stefan Leitl bis auf Torwart Toni Stahl zwei komplett verschiedene Teams jeweils eine Halbzeit spielen.

Eine ganz schwache erste Halbzeit zeigten die Niedersachsen in den ersten 45 Minuten, in denen unter anderem auch der 20-jährige Nachwuchsspieler Thaddhäus Momuluh eingesetzt wurde. In der 17. Minute gingen die Schweizer durch den Niegerianer Tosin in Führung, der ungehindert halbhoch ins rechte Toreck einschieben konnte. Nach einem weiteren Fehler der völlig indisponierten 96-Abwehr erhöhte der Kongolese Jonathan Okita nach 32. Minuten auf 2:0 für die Züricher. Bis dato hatten die Hannoveraner nicht ein Mal den Schweizer Keeper Zivko Kostadinovic ernsthaft geprüft. In der 44. Minute die einzige allerdings ganz dicke Torchance für die Roten, als Hendrik Weydandt seinen Sturmkollegen Maximilian Beier auf die Reise schickte, der völlig allein auf Kostadinovic zulief, diesen aber mit einem harmlosen Schuss nicht überwinden konnte. Ganz anders als ihre Kollegen in der ersten Halbzeit agierte nun die komplett eingewechselte 96-Mannschaft nach der Halbzeitpause. Gleichwohl war jetzt mehr Druck in den Angriffsbemühungen der 96er zu spüren, die folgerichtig nach 54 Minuten durch Nicolo Tresoldi, der eine Hereingabe von Sei Muroya ins Tor weiterleitete, zum 1:2 führten. Mit Tom Moustier hatte Leitl einem weiteren 20-jährigen die Chance, sich zu zeigen, gegeben. Den 2:2-Ausgleich und zugleich Endstand besorgte Cedric Teuchert mit einem direkten Schuss von der Strafraumgrenze. wg/gsd

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