Arbeitssieg des TSV Gronau gegen SG Elze/Mehle II

„Zu fahrlässig mit unseren Chancen“

Die SG im Vorwärtsgang: Die Gronauer Abwehr hat mehr Arbeit als ihr lieb ist. Fotos: Meyer

GRONAU 1. Kreisklasse B: TSV Gronau - SG Elze/Mehle II 4:2 (4:2) - Die Zuschauer sahen auf dem Sportplatz hinter dem Freibad ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten: Torreich und viele Chancen vor der Pause, danach ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen. Am Ende hatten die Gronauer einen verdienten Arbeitssieg in der Tasche, richtig zufrieden waren sie mit dem Auftritt gegen das „Schlusslicht“ aber nicht.

Für die SG Elze/Mehle II war das Ziel klar: Nach der 0:18-Pleite gegen VfV 06 Hildesheim II wollte sie sich deutlich besser verkaufen. Auch wenn es nicht zur Überraschung reichte, war Trainer Frank Helmedach zufrieden. „Wir haben die richtige Reaktion gezeigt und die Einstellung hat gestimmt. Aus diesem Spiel können wir viel Positives mitnehmen, unabhängig vom Ergebnis.“ Der TSV wollte schnell für klare Verhältnisse sorgen, hatte aber in der 5. Minute bei einem Lattentreffer von Viktor Pinneker Pech. In der 10. Minute gab er dann die Vorlage zum Kopfballtreffer von Kenneth Keminer. Aber nur sechs Minuten später nutzte Juri Schiller einen Fehler in der TSV-Abwehr zum 1:1-Ausgleich. Postwendend legten die Gastgeber wieder vor. Erneut war es Kenneth Keminer, der per Volleyschuss zum 2:1 traf (17.). Marlon Trittmacher hatte den Ausgleich auf dem Fuß, (20.) aber im Gegenzug erzielte Falco Böhland das 3:1. Viktor Pinneker fehlte bei einem erneuten Pfostentreffer das Glück des Tüchtigen. In der 33. Minute war es Imad Hanawi, der den Anschlusstreffer erzielte. Aber im direkten Gegenzug nutzte Falco Böhland eine Vorlage von Viktor Pinneker zum 4:2.

Im zweiten Durchgang verpassten es die Gronauer, die Führung auszubauen. Erneut war es Viktor Pinneker, der am Posten scheiterte. So blieb es beim 4:2, das TSV-Betreuer Andreas Scholz zusammenfasste: „Die SG hat sich deutlich stärker präsentiert als es der Tabellenplatz aussagt, aber wir waren auch sehr fahrlässig mit unseren Chancen.“ ey

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