Pokal: SSV verliert beim Kreisliga-Spitzenreiter SV Bavenstedt II mit 1:2

Elze verabschiedet sich „erhobenen Hauptes“

Schiedsrichter Florian Deckwert mit den beiden Mannschaftsführern Marc Diederichs und Marcus Züge (rechts). Fotos: Meyer

ELZE Heinz-Richter-Pokal, Viertelfinale: SV Bavenstedt II - SSV Elze 2:1 (1:0) - Wenn der Spitzenreiter der Kreisliga den Dritten empfängt, kann schon von einem vorgezogenen Endspiel gesprochen werden. Und diesem Anspruch wurde der Vergleich zwischen Bavenstedt II und Elze auch gerecht. Am Ende hat es zwar für den SSV nicht gereicht, aber Trainer Thomas Grote war trotzdem zufrieden. „Es hat nicht viel gefehlt. Wir haben uns erhobenen Hauptes verabschiedet.“

Zahlreiche Elzer Zuschauer hatten ihr Team nach Bavenstedt begleitet, und sie hatten die Reise nicht umsonst angetreten. Sie sahen das erwartet hochklassige Spiel, in dem sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstanden. Die Gäste hatten die etwas größeren Spielanteile, im Ergebnis schlug sich das allerdings nicht nieder. Im Gegenteil, praktisch mit dem ersten nennenswerten Angriff gingen die Bavenstedter in Führung. Torschütze in der 31. Minute war Yannik Deike. Kurze Zeit später musste Trainer Thomas Grote auswechseln. Christopher Behne hatte sich am Knie verletzt und wird seinem Team wohl am Sonntag und in der kommenden „englischen Woche“ fehlen. Für ihn kam Daniel Gnebner.

Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild, Elze drängte auf den Ausgleich, aber natürlich blieben die Bavenstedter weiter brandgefährlich. In der 66. Minute erhöhten die Gastgeber auf 2:0 durch eine sehenswerten Direktabnahme, die im Winkel landete und bei der Torhüter Jan Bierwirth keine Abwehrchance hatte. Mit einem Doppelwechsel verstärkten die Elzer ihre Offensive, aber mehr als der Anschlusstreffer durch Thomas Hauptmann in der 84. Minute gelang nicht mehr.

„Ein Unentschieden wäre mit Sicherheit das gerechte Ergebnis gewesen, aber das ist ja im Pokal nicht möglich. Wir haben einen guten Wettbewerb gespielt und haben uns gegen einen starken Gegner sehr gut verkauft. Daraus können wir viel Positives für die Liga mitnehmen“, blickt Thomas Grote positiv auf die anstehenden Aufgaben. ey

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