Oberligist aus Hildesheim empfängt den VfL Wittingen zur „Hängepartie“ in der Sparkassenarena

Eintracht II muss morgen punkten

Die „Zweite“ von Eintracht Hildesheim, hier Maurice Lungela am Ball, spielt morgen gegen Wittingen. Foto: Kreikenbom

hildesheim Während sich sie meisten Teams in der Handball Oberliga Niedersachsen am kommenden Wochenende noch eine Pause gönnen dürfen, muss Eintracht Hildesheim II am morgigen Sonnabend um 17 Uhr in der Sparkassen Arena die Hängepartie gegen den VfL Wittingen nachholen.

Für die Mannschaft von Trainer Robin John ist das ein ganz wichtiges Spiel, denn im Kampf um den Klassenerhalt muss unbedingt gepunktet werden. Momentan rangieren die Einträchtler mit 5:21 Punkten an drittletzter Stelle auf Tabellenplatz 15. Ihr Gegner aus der Heide ist mit 11:15 Punkten Zwölfter. Da erübrigt sich für die Einträchtler eigentlich die Frage nach der Motivation, denn sie dürfen sich im Abstiegskampf gegen Wittingen vor heimischer Kulisse keinen Ausrutscher erlauben. Aber nicht nur Eintracht II und SV Alfeld kämpfen um den Klassenerhalt, sondern auch der MTV Vorsfelde ist momentan noch stark abstiegsgefährdet (siehe unten).

Übrigens: Beim MTV Vorsfelde ist kurz vor Weinachten nach elf Jahren die Ära von Trainer Mike Knobbe zu Ende gegangen. Dabei war die Trennung erst nach dem Saisonende geplant, aber auf Grund der prekären Tabellen Situation nach zuletzt vier Pleiten in Folge handelten die Vorfelder Verantwortlichen schon vorzeitig. Schließlich geht es um den Oberliga Verbleib.

Aktuell ist der MTV Vorsfelde mit 11:17 Punkten an dreizehnter Stelle platziert. Die Wolfsburger Vorstädter bekamen aber vom Verband vor dem Saisonstart acht Minuspunkte aufgebrummt, weil der letztjährige Vizemeister nach dem Aufstiegsverzicht der HSG Nienburg für die 3. Liga meldete, aber aus wirtschaftlichen Gründen dann doch nicht aufsteigen wollte. Allerdings vergaß die Vorfelder Chefetage sich wieder beim Verband für die Oberliga anzumelden. Bei strenger Regelauslegung hätte das den Absturz in die Regionsoberliga bedeutet. Der HVN stockte die Oberliga auf 17 Mannschaften auf, um Vorsfelde den Verbleib in der 4. Liga zu ermöglichen, allerdings mit dem besagten Punkteabzug, der aber aus technischen Gründen in der Tabelle noch nicht berücksichtigt ist.

Beim MTV Vorsfelde stehen derzeit elf Zähler auf der Habenseite des Kontos. Nach Abzug der acht Miesen wären es nur noch drei. Damit wäre der MTV momentan bei diesem Rechenspiel an vorletzter Stelle ein Abstiegskandidat. Aber es müssen ja noch zwei Spiele der ersten Halbserie sowie die komplette Rückrunde gespielt werden. Da kann noch allerhand passieren. wm

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