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Ernüchternde HC-Niederlage

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Von: Heiko Meyer

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Trainer Daniel Deutsch beim Testspiel des HV Eintracht Hildesheim gegen Leipzig II
HCE-Trainer Daniel Deutsch gibt bei einer Auszeit neue taktische Anweisungen. © Kais Bodensieck

Hildesheim – Die rund 100 Zuschauer verließen die Hildesheimer Volksbank Arena am Sonnabendnachmittag kopfschüttelnd und enttäuscht. Handball-Drittligist Eintracht Hildesheim hatte das Vorbereitungsspiel gegen den SC DHfK Leipzig II gerade klar und deutlich mit 26:33 verloren. Nach einer knappen 19:18 Führung zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel in der zweiten Hälfte ohne nennenswerte Gegenwehr klar aus der Hand gegeben.


Trainer Daniel Deutsch hatte mit Jan Winkler, Jakub Tonar und Philipp Wäger im Rückraum beginnen lassen, Konstantin Madert hütete im ersten Abschnitt das Tor. Leipzig begann wesentlich konzentrierter und führte 3:0, ehe den Einträchtlern beim 1:3 in der fünften Minute der erste Treffer gelang. In der zwölften Minute gelang den unsicher wirkenden Hildesheimern beim 7:6 die erste Führung zum 7:6, nach einer Viertelstunde führten Lothar von Hermanni und Co 9:8. Rund zehn starke Minuten brachten dann eine 14:10 Führung der Eintracht, die jedoch bis zur Pause auf 19:18 zusammengeschmolzen war.
Nach Wiederanpfiff waren es erneut die Leipziger, die deutlich frischer aus der Kabine kamen. In der 38. Minute führten die Gäste wieder (22:21), Trainer Deutsch versuchte es mit einer Auszeit, die jedoch ihre Wirkung verfehlte. Denn nicht das Hildesheimer Spiel wurde sicherer und zielstrebiger, vielmehr waren es die Youngsters, die zunehmend die Kontrolle auf dem Spielfeld übernahmen. Die Fehler im Eintracht-Spiel häuften sich, einige klare Einwurfmöglichkeiten wurden leichtfertig liegen gelassen. Ausschlaggebend für den immer größer werdenden Rückstand war jedoch eine gänzlich schwache Abwehr- leistung. In der Defensive fehlte jede Abstimmung, auch die Körpersprache einzelner Akteure sprach nicht für konsequente Gegenwehr. Ein Abwehrchef war nicht zu erkennen, Moritz Schade wirkte oft behäbig und wenig beteiligt. 
Auch Leon Krka, der in der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten stand, bekam nur wenige Bälle zu fassen. So kam Leipzig zu leichten Gegentoren, zeigte aber auch im Vergleich mit den Hildesheimern mehr Zielstrebigkeit im Angriff. Egal mit welcher Formation es der Trainer auch versuchte, es klappte nur wenig. Mit Ausnahme von Rene Gruszka und Moritz Diener hatten die meisten Spieler einen gebrauchten Tag erwischt. Beim Stand von 25:27 in der 50. Minute bestand noch Hoffnung, das Match noch zu drehen, die letzten zehn Minuten jedoch gehörten klar den Gästen, während sich Eintracht schon frühzeitig geschlagen gab. mab

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