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„Riesenkompliment an die Mannschaft“

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Von: Heiko Meyer

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Trainer Daniel Deutsch siegt mit Eintracht Hildesheim beim Oranienburger HC
„Riesenkompliment”: Daniel Deutsch ist vom Auftritt seines Teams begeistert. © Kais Bodensieck

Hildesheim – „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Das, was sie heute trotz aller Rückschläge geleistet hat, ist schon außergewöhnlich“, hatte Eintracht Hildesheims Trainer Daniel Deutsch am späten Samstagabend viel Lob für seine Mannschaft parat. Seine Schützlinge hatten trotz einiger Rückschläge beim Oranienburger HC gerade 34:32 gewonnen und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. 

Überschattet wurde der Erfolg von einer schweren Verletzung des Hildesheimer Abwehrchefs, dem nun eine längere Ausfallzeit droht. Auch Eintrachts Spielmacher Philipp Wäger musste nach der Halbzeit in der Kabine bleiben, nachdem er Kreislaufprobleme bekommen hatte.  Nach ausgeglichenen ersten Minuten (3:3) warfen sich die Einträchtler, angeführt von einem starken Philipp Wäger, auf 6:3, 7:4 und 9:6 (15.) nach vorne. Dann aber ging die Sicherheit zusehends verloren. So gut wie die erste Viertelstunde gelaufen war, so schlecht verlief die zweite. Jetzt wurden vorne Chancen liegen gelassen und die Abwehr ließ jetzt Lücken erkennen, die die Oranienburger nutzten. In der 20. Minute musste Moritz Schade nach einem ungeahndeten Foul eines Oranienburgers zunächst lange behandelt werden und dann ausscheiden. Das machte sich in der bis dahin gut gestaffelten Abwehr bemerkbar. Marko Matic rückte für den verletzten Schade ins Zentrum, insgesamt litt das Hildesheimer Spiel in dieser Phase unter dem fehlenden Abwehrchef, der bis zu seinem Ausscheiden auch im Umschaltspiel eine wichtige Rolle gespielt hatte. Tor um Tor holten die Gastgeber auf, gingen beim 13:12 in der 27. Minute erstmals in Führung. Eintracht egalisierte zweimal, fing sich in der Schlusssekunde den 16. Gegentreffer ein und lag mit 15:16 zurück. Eintracht startete wieder stark, Jakub Tonar und Marko Matic sorgten für Tore aus dem Rückraum, holten die Führung schnell zurück. Wichtig und entscheidend war jetzt, dass Torwart Leon Krka mit zunehmender Spieldauer immer stärker wurde und das Torwartduell gegen seine Oranienburger Kontrahenten klar gewann. In der 52. Minute glich der Gastgeber zum 27:27 aus. Die Schlussphase verlief hochspannend. Eintracht legte zwar jeweils vor, musste aber zunächst immer wieder den Ausgleich hinnehmen. Leon Krka parierte gegen freistehende Gegenspieler, vorne trafen Marko Matic und Jakub Tonar weiter und sorgten dafür, dass Oranienburg das Spiel nicht mehr drehen konnte. Mit den Toren 33 und 34 machte Lothar von Hermanni endgültig den Deckel auf den Sieg.  mab

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