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HC Eintracht Hildesheim Samstag in Braunschweig zu Gast

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Handballer in Aktion
Das Hinspiel ist ein hartes Stück Arbeit: Der HC Eintracht siegt gegen Braunschweig mit 29:27. © Bodensieck

Hildesheim - Corona und Verletzungen standen in dieser Woche ganz oben auf der Liste, wenn die Verantwortlichen des Handball Drittligisten HC Eintracht Hildesheim auf ihre Mannschaft schauten. Am Samstag müssen die Hildesheimer um 19.30 Uhr beim MTV Braunschweig antreten. Sowohl HC- Trainer Jürgen Bätjer als auch Sportchef Martin Murawski haben dicke Sorgenfalten auf der Stirn, wenn sie an das Spiel in der Braunschweiger Halle Alte Waage denken. 

Die Hildesheimer fahren morgen ohne komplette Trainingsvorbereitung nach Braunschweig, denn nach den Corona-Fällen in der Mannschaft ruhte der Trainingsbetrieb in dieser Woche bis Donnerstag. Beim Punktspiel beim HC Burgenland, in dem die Gastgeber offensichtlich infizierte Spieler eingesetzt hatten, haben sich mehrere Spieler der Eintracht mit dem Virus infiziert, weitere mussten in Quarantäne. Dazu kommen die Verletzten Lothar von Hermanni, Lukas Schieb, Jan Winkler und Jonas Richardt. Eine Spielverlegung hatten die Braunschweiger um Coach Volker Mudrow abgelehnt. „Wir hoffen, dass sich die betroffenen Spieler bis zum Spieltag freitesten und so mitwirken können“, berichtet Sportchef Martin Murawski, der dazu davon ausgeht, dass Jan Winkler und Jonas Richardt in die Mannschaft zurückkehren können. Letztlich wird es sich wohl erst bei der Abfahrt entscheiden, wer in der Braunschweiger Halle im Eintracht-Trikot auflaufen wird. Der MTV Braunschweig ist zum aktuellen Saisonzeitpunkt die einzige Mannschaft, die bei neun Punkten Rückstand noch theoretische Chancen hat, die Einträchtler noch von einem Rang zu verdrängen, der die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sichert. Auch das mag ein Grund dafür gewesen sein, einer Spielverlegung die Absage zu erteilen. 
Beide Mannschaften hatten am letzten Wochenende frei, Braunschweig hätte gegen Burgenland spielen müssen, diese Partie aber wurde genauso verlegt wie das Spiel des HC gegen Magdeburg. Schon im Hinspiel erweisen sich die Braunschweiger als starker Gegner, am Ende gewannen die Hildesheimer damals nach 60 spannenden Minuten mit 29:27. Eine Wied- erholung des Erfolges am Samstag wäre angesichts der Situation bei den Einträchtlern als Überraschung zu werten. Gelingt es der Eintracht, mit dem Rückraum um Sören Kress, Marko Matic oder Jakub Tonar die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln, ist aber auch ein Punktgewinn möglich. Entscheidend wird aber auch die Defensivleistung sein, Braunschweig verfügt mit Marko Karaola und Philipp Moritz Krause über zwei Torschützen, die fast in jedem Spiel für die Entscheidung sorgen können. HC-Abwehrchef Moritz Scha- de muss seine Nebenleute klug dirigieren, um die beiden Braunschweiger Rückraumshooter halbwegs ausschalten zu können. Fakt ist, dass sich die Hildesheimer gegenüber dem Auftritt bei der Niederlage im Burgenland gewaltig steigern müssen, um in Braunschweig zu bestehen. Der Ausgang des Spieles ist im Vorfeld nur schwer zu prognostizieren, mit Blick auf den Trainingsrückstand, der die Spieler immer auch aus dem Rhythmus bringt, fahren die Bätjer-Schützlinge zwar alsZweiter aber eher als Außenseiter nach Braunschweig.  
Übertragen wird die Partie am Samstag wieder live von Sportdeutschland.TV, viele Hildesheimer Fans werden am Bildschirm verfolgen, ob die arg gebeutelten Hildesheimer gegen die Braunschweiger bestehen können. mab

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