Eintracht Hildesheim und DHK Flensborg mit leistungsgerechtem Remis

„Ein hochklassiges Spiel“

Eintrachts Kreisläufer Nikolaos Tzoufras erzielt vier Treffer.

HILDESHEIM Nach einem sehr intensiv geführten und rasanten Drittligaspiel haben sich Eintracht Hildesheim und der DHK Flensborg mit 26:26 (11:10) getrennt. Die 1266 Zuschauer in der Sparkassenarena sahen zum Jahresabschluss hochklassigen Drittliga-Handball verbunden mit viel Spannung und Dramatik pur. Die Punkteteilung hatten sich beim Schlusspfiff beide Mannschaften redlich verdient.

Die 2:0-Führung der engagiert beginnenden Gastgeber glichen die Gäste ebenso schnell wieder aus. Die deutsch-dänischen Gäste erwiesen sich in der Folgezeit als ausgesprochen unbequemer Gegner mit unbequemer und variabler Abwehr sowie zielstrebigen Angriffsaktionen. Nach zehn Minuten sah sich die Eintracht einem 3:5-Rückstand gegenüber. Es entwickelte sich ein rassiges und hochklassiges Drittligaspiel mit Tempo, Einsatz und starken Aktionen auf beiden Seiten. Die Hildesheimer offenbarten Mitte der zweiten Hälfte allerdings leichte Probleme, klare Chancen herauszuarbeiten. Nach einer Hildesheimer Auszeit glich Ivan Kucharik in der 19. Minute zum 6:6 aus. Danach aber ließen die Gastgeber wie so oft eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Die Torhüter auf beiden Seiten zeichneten sich mehrfach mit guten Paraden aus. Maximilian Kroll (Eintracht) und Paul Philipp Weidner (Flensborg) hatten maßgeblichen Anteil daran, dass die Zuschauer nur wenige Tore zu sehen bekamen. Die letzten beiden Minuten der ersten Hälfte gehörten dann den weiter couragiert auftretenden Gästen, die ein 7:11- noch bis zum 10:11 verkürzten. Die Zuschauer hatten trotz der niedrigen Torquote ein abwechslungsreiches Handballspiel gesehen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die in Unterzahl zum 12:10 und wenig späte in Überzahl um 14:11 erhöhten. Das aber ließen sich die Flensborger nicht lange bieten und warfen sich mit 13:14 wieder in Schlagdistanz. So blieben Spannung und Intensität im Spiel erhalten. Im Angriff hatte Andreas Simon die Rolle des Alleinunterhalters übernommen, während von den Halbpositionen in dieser Phase nur noch wenig Zählbares kam. Flensborg drückte mächtig auf das Tempo, Eintracht hielt munter dagegen und holte sich beim 21:20 durch Georgi Nikolov die Führung in de 49. Minute zurück. Hochspannung war also garantiert in der Schlussphase. Eigensinnig vergab Ivan Kucharik in der 55. Minute die große Chance zum 25:22 und verpasste so die Chance auf eine Vorentscheidung. Im Gegenzug verkürzten die Gäste wieder zum 23:24. Grund genug für Gerald Oberbeck, seine Einrächtler neu zu instruieren in einer Auszeit. Per Siebenmeter ging der Gast drei Minuten vor dem Ende mit 26:25 in Führung, Nikolaos Tzoufras glich postwendend aus. Die Spannung war auf dem Siedepunkt, die Halle kochte jetzt, als Max Kroll eine tolle Parade gelang. Das 26:26 hatte dann bis zum Schlusspfiff Bestand. mab

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