Eintracht gewinnt Testspiel gegen TS Großburgwedel deutlich mit 36:22

Drittligist ist kein Maßstab

Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck, hier mit Max Jonsson, Michael Jahns und Georgi Nikolov (v.l.), ist nicht 100-prozentig zufrieden.

Im ersten Trainingsspiel der Winterpause hat Eintracht Hildesheim die TS Großburgwedel am Montagabend in der Sparkassenarena deutlich mit 36:22 besiegt. Vor wenigen Zuschauern konnte der Drittligist nur in der Anfangsphase mithalten, dann übernahm Eintracht klar das Kommando auf dem Parkett. Ohne voll gefordert zu werden, zog der Zweitligist bis zur Halbzeit auf 19:9 davon. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie, am Ende gewannen die Hildesheimer deutlich. Großburgwedels Trainer Jürgen Bätjer konnte die mit Zweitspielrecht ausgestatteten Kay Behnke und Maurice Herbold in seiner Mannschaft spielen lassen, konnte allerdings nur eine Rumpftruppe aufbieten. Bei Eintracht begannen Michael Qvist und Konstantinos Chantziaras neben Robin John im Rückraum. Während die beiden Halbspieler im gesamten Spielverlauf unauffällig blieben, konnte John Akzente setzen.

Nach Toren von Behnke und Herbold konnten die Gäste bis zum 2:3 mithalten, dann aber setzte sich Eintracht mit guter Abwehrarbeit zunehmend durch und machte den Klassenunterschied deutlich. Die Gäste fanden kaum ein mittel gegen die gut arbeitende Eintracht Defensive, lediglich Herbold kam einige Male mit seinen Würfen durch. Der Zweitligist war körperlich klar überlegen und hatte mit Dennis Klockmann auch den stärkeren Torhüter zwischen den Pfosten. Über 7:2 zog Eintracht auf 14:4 davon, bis zur Pause hieß es 19:9. Im zweiten Abschnitt ließen die Hildesheimer in ihrer Konzentration nach und leisteten sich gegen die kräftemäßig nachlassenden Großburgwedeler einige Fehler zu viel. Als es in der 37. Minute 20:11 hieß, nahm Gerald Oberbeck eine Auszeit. Dem Coach war die Unzufriedenheit anzumerken. Freilich blieb sein Team das klar überlegene, die spielerische Linie aber ging zeitweise verloren. Patrick Schulz, der Klockmann abgelöst hatte, wusste nicht immer zu überzeugen. Lange Spielzeit erhielt Eintrachts Nachwuchskreisläufer Frederic Stüber, der körperlich bereits gut mithalten kann. Was blieb war die Unterlegenheit der Gäste, die im gesamten Spielverlauf chancenlos waren. So blieb die Erkenntnis, dass der Gegner kein wirklicher Maßstab war, Eintracht aber noch zulegen muss, um in der zweiten Liga weiter nach vorne zu kommen.

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