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„Wir wollen die Stadtmeisterschaft“

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Von: Heiko Meyer

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Drittliga-Derby zwischen Söhre und Eintracht Hildesheim
Im ersten Derby feiert Söhres Trainer Sven Lakenmacher mit seinem Team einen Punkt. © Kais Bodensieck

Hildesheim – Am Mittwoch um 19.30 Uhr steigt das zweite Derby der Saison in der 3. Handball-Bundesliga zwischen den Sportfreunden Söhre und Eintracht Hildesheim. Zu Beginn der Rückrunde erwarten die Sportfreunde eine ähnlich volle Halle wie beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams Mitte Oktober. Damals trennten sich die beiden Mannschaften 25:25-Unentschieden, und ein wirklicher Favorit ist auch beim zweiten Duell nicht auszumachen.

Beide Mannschaften haben die letzten Spiele erfolgreich abgeschlossen. Gastgeber Söhre rangiert nach 5:1 Punkten aus den letzten drei Spielen aktuell mit 11:13 Punkten auf Rang sieben der Tabelle. Eintracht Hildesheim ist sogar acht Spiele ohne Niederlage und ist nach der überraschenden 30:36 Heimniederlage von Erlangen II gegen Baunatal am letzten Wochenende wieder voll im Rennen um den wichtigen Platz zwei, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. 
Erlangen kommt jetzt wie die Hildesheimer auf sechs Minuspunkte, zu Beginn der Rückrunde bahnt sich also ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Vizemeisterschaft an. Wenn das in den kommenden Wochen so bleiben soll, dürfen sich die Schützlinge von Trainer Daniel Deutsch gegen den regionalen Konkurrenten aus dem Handballdorf Söhre keinerlei Blöße geben. Die Söhrer hingegen wollen mit einem Sieg zur Nummer eins in Hildesheim aufsteigen. Schon im Hinspiel hat die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher gezeigt, dass sie den vermeintlich stärkeren Gegner durchaus in Schwierigkeiten bringen kann. Niklas Ihmann fungierte damals sowohl als Haupttorschütze als auch als Dreh- und Angelpunkt im Söhrer Team, Torwart Pascal Kinzel war insbesondere in der ersten Hälfte der Garant des klaren Söhrer Vorsprungs, der allerdings in der zweiten Hälfte verloren ging. Auch bei den Einträchtlern standen die Torhüter zuletzt immer wieder im Mittelpunkt. Sowohl Konstantin Madert als auch Leon Krka waren Erfolgsfaktoren, wenn sie von ihrem Coach zwischen die Pfosten geschickt wurden. Das Duell der beiden Teams bietet viele brisante Duelle, schließlich haben mehrere Söhrer Aktivposten eine Vergangenheit bei den Einträchtlern. „Die Rückrunde ist immer schwerer zu spielen als die Hinrunde“, hatte Eintrachts Trainer Daniel Deutsch im Gespräch mit der LDZ gesagt, „das gilt natürlich besonders für ein solches Derby“ fügte der Trainer nun an. Die Hildesheimer Handballfans jedenfalls sind elektrisiert vom Derby, die Stimmung in der Halle wird erneut überschwappend sein.  „Wir wollen die Stadtmeisterschaft“ ist bei den Söhrer Fans zu lesen.    mab       

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