Eintracht erfüllt Pflichtaufgabe gegen Tabellenletzten

„Die Jungs haben das gut gemacht“

HILDESHEIM In einem an Höhepunkten armen Spiel hat Eintracht Hildesheim den Tabellenletzten HSV Insel Usedom mit 39:28 (15:10) besiegt und damit das Punktekonto ausgeglichen. Die Gäste präsentierten sich insgesamt zu schwach und erreichten kaum Drittliga-Niveau, so dass der Hildesheimer Handball-Drittligist nicht einmal eine gute Leistung über 60 Minuten benötigte, um die Punkte einzufahren. Bis in die zweite Hälfte hatten die Gäste noch dagegen gehalten, ehe sie in der Schlussphase die Gegenwehr aufgaben.

Kaum einer in der nur schwach besuchten Sparkassenarena hatte im Vorfeld der Partie Zweifel daran, dass die Gastgeber mit dem Tabellenletzten wenig Mühe haben werden und das Spiel sicher nach Hause spielen würde. Die spielerisch äußerst limitierten Gäste hatten in der Anfangsphase Mühe, auch nur einen Angriff ohne technischen Fehler vorzutragen. Gästetrainer Piotr Felek sah sich schon in der 8. Minute zu einer Auszeit gezwungen, um ein frühzeitiges Debakel zu vermeiden. Die Auszeit blieb ohne Erfolg, Eintracht blieb das klar dominierende Team. Jonathan Semisch genoss die Freiräume, die ihm die desolate Usedomer Deckung bot und traf in der ersten Viertelstunde mehrfach und wie er wollte. Nach 15 Minuten hatte Eintracht ohne eine sichere 10:4 Führung heraus geworfen. Danach verflachte das Spiel zusehends, Eintracht passte sich dem Niveau des Gegners an. Nachdem Usedom zum 7:11 verkürzt hatte, holte Gerald Oberbeck seine Männer zusammen, um die Reihen zu ordnen. Dass das in den Schlussminuten den ersten Hälfte niveauarme Spiel beim Halbzeitpfiff noch nicht endgültig entschieden war, lag weniger an der aufkommenden Spielstärke der Gäste als an der gesteigerten Fehlerquote der Gastgeber, die aber einen sicheren 15:10 mit zur Besprechung nahmen.

Ihre Konzentration schienen die Hildesheimer in der Kabine gelassen zuhaben, denn die Anfangsminuten verliefen nicht nach dem Geschmack des Publikums. Als Usedom zum 13:16 verkürzt hatte, griff Gerald Oberbeck schon in der 35. Minute zum grünen Karton, um seine Spieler zu ermahnen, den sicheren Vorsprung nicht zu verspielen. Beim 14:16 kam der Tabelleletzte den Gastgebern bedrohlich nahe. Zwei schöne Tzoufras-Treffer vom Kreis sorgten für etwas Ruhe in Reihen der Gastgeber. In der 40. Minute führte Eintracht immerhin 20:17. De Gastgeber gewannen etwas Sicherheit, während Usedom wieder das Niveau der Anfangsphase offenbarte. Aber auch die Hildesheimer passten ich wieder an und als Zydron mit dem schönsten Tor des Spieles in der 47. Minute per Rückhand zum 23:26 verkürzte, war der Hildesheimer Sieg sogar etwas in Gefahr. Das aber änderte sich schnell, nachdem Eintracht einige Minuten konzentrierter agiert hatte. In den letzten Minuten fiel das Gästeteam dann vollends auseinander, während Eintracht noch einmal Gas gab und auch über Gegenstöße zu einfachen Toren zum 39:28-Endstand kam. mab

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare