Elf Treffer beim Springer 34:26-Erfolg gegen Füchse Berlin II / Steigerung nach der Pause

Claus Karpstein führt HF zum Sieg

„Überragend getroffen“: Claus Karpstein ist nicht zu stoppen und erzielt gegen die Berliner elf Treffer. Foto: Kreikenbom

SPRINGE  Die Handballfreunde Springe haben einen wichtigen Sieg eingefahren und den Anschluss an die Tabellenspitze der Dritten Liga gehalten. Gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin gewann das Team von Trainer Sven Lakenmacher am Sonnabend mit 34:26 (17:16). Die Springer wirkten in der ersten Halbzeit unkonzentriert und gingen fahrlässig mit ihren Tormöglichkeiten um.

„Wir haben eigentlich ganz gut angefangen und haben dann aus unseren Ballgewinnen fünf oder sechs Angriffe lang gar kein Tor gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir zehn technische Fehler gehabt, das ist einfach zu viel. Ich habe in der Pause an die Mannschaft appelliert, das sie besser decken muss“, so HF-Coach Sven Lakenmacher. Auch eine Auszeit nach etwas mehr als zehn Spielminuten brachte keine Besserung. Immer wieder bestraften die jungen Berliner die Springer Nachlässigkeiten und kamen durch zwei Treffer von Tom Skroblien kurz vor der Pause zu einer 15:16Führung. Claus Karpstein und Jannis Fauteck sorgten mit zwei Treffern dann aber noch dafür, dass die Springer eine knappe 17:16-Führung mit in die Kabine nehmen konnten.

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann über die Abwehr in das Spiel hereingearbeitet. Dazu haben wir heute mit Claus Karpstein, der überragend getroffen hat, den Spieler des Spiels in unseren Reihen gehabt“, so Coach Lakenmacher. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es den Handballfreunden nicht sich von den Berlinern zu lösen. Als Kreisläufer Arek Bosy nach 37.Minuten zum 22:20 für die HF traf, begann eine fünfminütige torlose Zeit für beide Teams, die erst Claus Karpstein mit seinem achten Treffer an diesem Abend zum 23:20 beendete.

Nach 45 Minuten zahlte sich dann endlich die konsequentere Abwehrarbeit aus und die Springer Herren konnten den Vorsprung Tor um Tor vergrößern. Als Daniel Deutsch, Nils Eichenberger, Claus Karpstein und zweimal Arek Bosy sechs Tore in Folge zur 32:23 HF-Führung erzielen konnten, war die Entscheidung zugunsten der Springer gefallen. Am Ende siegten die HF-Herren verdient mit 34:26 Toren. HF-Trainer Sven Lakenmacher: „Wir entwickeln uns so langsam zur Mannschaft der zweiten Halbzeit. Das liegt nicht in meinem Interesse. Das habe ich der Mannschaft auch nach der Partie gesagt.“

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