Doppelter Grund zur Freude

Hannover 96 schlägt Atheltic Bilbao 2:0 und Trainer André  Breitenreiter verlängert

+
Hat viel zu tun: 96-Trainer André Breitenreiter verlängert erst seinen Vertrag, dann gibt er noch fleißig Autogramme.

HANNOVER Besser hätte das Ende der Vorbereitungsphase für Hannover 96 nicht laufen können: Kurz vor dem mit 2:0 (2:0) gewonnenen letzten Test gegen den spanischen Erstligisten Athletic Bilbao gaben die Roten die Vertragsverlängerung von Coach André Breitenreiter (44) und seinem Trainerteam bekannt.

Der Cheftrainer verlängerte seinen ursprünglich bis Ende 2019 laufenden vertrag um weitere zwei Jahre bis 2021. „Hannover 96 ist für mich mehr als ein Verein. Ich identifiziere mich voll und ganz mit 96 und der Region, in der meine Familie und ich uns sehr wohlfühlen. Ich freue mich, dass diese Geschichte weitergeht und hoffe, dass wir – Trainerteam und Mannschaft – noch viele weitere erfolgreiche Kapitel hinzufügen können.“ Natürlich darf man davon ausgehen, dass auch die Bezüge des Trainers angehoben wurden. Sportdirektor Horst Heldt: „Für mich als Manager ist André in der Zusammenarbeit ein absolut verlässlicher und vertrauensvoller Partner, mit ihm habe ich den perfekten Trainer an der Seite, um gemeinsam die vielen Aufgaben anpacken zu können, vor denen wir bei Hannover 96 stehen. Dabei geht es als oberstes Ziel darum, 96 auch in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln.“ Präsident Martin Kind betont: „Die Vertragsverlängerung ist eine bedeutsame Zukunftsentscheidung für Hannover 96. Wir wollen uns in der Bundesliga weiterentwickeln, einer der wichtigsten Bausteine für das Erreichen dieses Ziels ist natürlich der Trainer. Und da haben wir mit André Breitenreiter eine ideale Lösung: Er hat eine klare Philosophie, welchen Fußball 96 spielen soll, vertritt diese überzeugend und nimmt die Spieler, aber auch die Öffentlichkeit auf diesem Weg mit. Zudem ist er 96er, Hannoveraner – mehr geht nicht.“ Im Spiel gegen die Basken ging 96 durch Niclas Füllkrugs zehntes Tor in der Testphase per Abstauber in Front (23.). Ihlas Bebou hatte die Vorabeit geleistet. Nur fünf Minuten traf Neuzugang Takuma Asano nach Pass von Linton Maina in die kurz Ecke zum 2:0. Zur zweiten Hälfte wechselte Breitenreiter bis auf Anton, Walace und Nachwuchshoffnung Linto Maina komplett durch. Doch vor den 11 200 Fans passierte nach der Pause nur noch wenig. Die Roten verwalteten den siebten Sieg im achten Testspiel, der Trainer gab Henrick Weydandt, mit acht Treffern zweitbester Testspiel-Torschütze, und Tim Dierßen noch Einsatzchancen. Nach dem Spiel gab es noch einen Autogramm-Marathon an vier Positionen in der HDI-Arena. Am nächsten Sonntag muss 96 in der ersten DFB-Pokalrunde zum Drittligisten Karlsruher SC.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare