Wochenspiel

96 Dienstag gegen Hoffenheim

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96-Trainer André Breitenreiter (l.) und Manager Horst Heldt hoffen heute Abend auf eine Steigerung.

HANNOVER Dem Druck, am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg unbedingt gewinnen zu wollen, hat Hannover 96 nicht standgehalten. Somit steht das Team von Trainer André Breitenreiter heute gegen den Tabellenelften TSG 1899 Hoffenheim mächtig unter Druck.

„Drei Punkte gegen Hoffenheim wären schon nicht schlecht“, sagt denn auch 96-Keeper Michael Esser und ergänzt gegenüber der „dpa“. „Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und werden alles reinwerfen. Denn dann müssen wir auch den Fans etwas zurückgeben, die am Samstag mit in Nürnberg waren.“ Gegen den Champions League-Teilnehmer aus Hoffenheim wird auf jeden Fall Außenverteidiger Miiko Albornoz fehlen. Nach dem „Witz“-Rot in Nürnberg ist er vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt worden. Normalerweise erfolgt nach einer Gelb-roten Karte automatisch eine Sperre von einem Spiel. Dass der Chilene mit schwedischen Wurzeln nun nach einer Roten Karte ebenfalls nur ein Mal aussetzen muss, könnte als Eingeständnis einer Fehlentscheidung durch Schiedsrichter Bastian Dankert gedeutet werden. Für Albornoz wird auf der linken Abwehrseite wohl Matthias Ostrzolek auflaufen. Wichtig für die 96-Spieler und deren Selbstbewusstsein dürfte sein, sich auch endlich für die guten Leistungen in den Partien gegen Werder Bremen (1:1), Borussia Dortmund (0:0) und das unglückliche 2:3 in Leipzig zu belohnen. Auf jeden Fall soll gegen die Hoffenheimer ein klassischer Fehlstart mit dann fünf sieglosen Spielen vermieden werden. „Wir müssen uns sammeln und es besser machen“, meinte 96-Manager Horst Heldt nach der Pleite in Nürnberg. Dabei stehen Breitenreiter immerhin noch 20 Spieler zur Verfügung. Zumindest bieten sich dem 96-Coach einige personelle Alternativen. Inwieweit er sie nutzt, hängt sicherlich von der Taktik ab, die er aber immer wieder gern je nach Spielverlauf ändern lässt.

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