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„Ich bin enttäuscht über das Ergebnis

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Von: Heiko Meyer

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Sandhausens Jannik Bachmann überwindet Hannovers Torhüter Martin Hansen zum 3:1.
Endgültige Entscheidung: Jannik Bachmann überwindet Martin Hansen zum 3:1. © Lars Kaletta

Hannover – Mit dem Begriff Konstanz scheint Fußball-Zweitligist Hannover 96 in dieser Saison erheblich zu fremdeln. Denn erneut war das Team von Trainer Christoph Dabrowski nicht in der Lage, nach drei starken Spielen seinen Aufwärtstrend auch beim SV Sandhausen fortzusetzen. Vielmehr setzten sie wie beim 1:3 in Heidenheim ihre Inkonstanz bei der 1:3 (1:2)-Niederlage in Sandhausen fort und müssen nun in der Tabelle erneut eher nach unten schauen. Sandhausen scheint den Roten nicht zu liegen. Es war die siebte Niederlage im achten Spiel gegen den SV.

In den ersten 20 Minuten spielten die gastgebenden Sandhäuser die Niedersachsen geradezu schwindlig, ließen diese kaum einmal über die Mittellinie kommen. Gleichwohl gingen die Gastgeber durch einen zauberhaften direkt verwandelten Eckball durch Chima Sean Okoroji bereits nach sieben Minuten in Führung. Da war auch 96-Keeper Ron Robert Zieler machtlos. Und auch die Kopfballabwehr von Dehm kam zu spät. Zwölf Minuten später fiel dann schon das 0:2 durch SV-Kapitän Marcel Franke, der eine Linksflanke von Okoroji ins eigene Gehäuse lenkte. Hoffnung keimte indes nur zwei Minuten später für die Gäste auf, als Hintersser mit dem Kopf eine Flanke von Niklas Hult punktgenau für Stolze auflegte, der keine Mühe hatte, zum 1:2-Anschlusstreffer einzuschieben. „Ich bin natürlich enttäuscht über das Ergebnis, aber auch vor allem über die erste Halbzeit. Wir sind undenkbar schlecht ins Spiel reingekommen durch den Eckball und dann das Eigentor“, haderte Dabrowski ob der zwei Gegentore.
Zur zweiten Halbzeit hatte der 96-Coach gewechselte, Martin Hansen kam für Zieler, der mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, ins Tor und Maina für Stolze. Zwar bemühten sich die Roten, kamen nun auch besser ins Spiel, ohne jedoch zwingend vor dem gegnerischen Tor zu werden. Da bewirkte auch die Einwechslung von Stürmer Hendrik Weydandt für Gael Ondoua nicht wesentlich mehr. Sandhausen lauerte nunmehr auf Konter, stand hinten sehr sicher. „Was wir sehr gut gemacht haben, ist die Box-Verteidigung“, bemerkte Sandhausens Trainer Alois Schwartz zufrieden an. Als auch noch der ansonsten zuverlässige Außenverteidiger Niklas Hult im eigenen Strafraum den Ball verlor, nutzte diesen Lapsus des Schweden Sandhausens Jannik Bachmann zum entscheidenden 3:1 (81.) für sein Team.

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