Eintracht Hildesheim

"Ziel ist ein zukunftsfähiger Handball" 

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Investor Delf Neumann (2.v.r.), hier mit Geschäftsführer Gerald Oberbeck (l.), Gesellschafter Carsten Paulik und Pressesprecher Steffen Kumme, stellt erste Planungen und einen Beirat vor.

Hildesheim – Nach der kommenden Saison übernimmt Sponsor Delf Neumann den Profibetrieb der Einträchtler mit einer neuen GmbH. Der bisherige Trainer und Manager Gerald Oberbeck wird sich dann aus diesem Bereich komplett zurückziehen. Jetzt hat Neumann erste Planungen für den Übergang erläutert.

Die HC Eintracht Hildesheim GmbH i.Gr. (in Gründung) wird bereits zum 1. Juli gegründet. „Wir brauchen ein Jahr Vorlauf, um die Strukturen für zukunftsfähigen Handball sicherzustellen“ sagt der 55-jährige. Vorläufiger Geschäftsführer wird Matthias Wolpers, der in der Unternehmensgruppe Neu- manns bereits einige Gesellschaften führt. „Wir suchen aktuell einen Sportdirektor, der mittelfristig auch als Geschäftsführer einsteigen soll“ erklärte der Unternehmer weiter. Um zukünftige Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen, zählt der neue Handballchef auf einen ehrenamtlichen Beirat. Mit dabei ist der in Hildesheim beliebte ehemalige Eintracht-Linksaußen Michael Hoff- mann, der nach wie vor gut vernetzt ist in der Handballszene. Auch ein ehemaliger Spieler der erfolgreichen A-Jugend der Einträchtler, die zu Beginn der 80’er Jahre zweimal Deutscher Meister wurde, gehört dem Beratungsgremium an. Thorsten Kahl war nach seiner aktiven Zeit als Trainer in Springe und Himmelsthür tätig. Dritter im Bunde ist Matthias Behnke, der rund 30 Jahre verschiedene Funktionen in der Handballabteilung der Eintracht wahrgenommen und auch das Nachwuchsinternat im CJD Elze vor zehn Jahren mit aufgebaut hat. Bis 2013 war Behnke Pressesprecher der Handball GmbH, ehe er sich aus beruflichen Gründen von allen Ämtern zurückzog. „Wir besprechen alles gemeinsam in völliger Offenheit, bestimmte Themenschwerpunkte sind nicht vor- gesehen, erklärt Neumann die Funktion des beratenden Beirats. Finanziell will sich der neue Handballchef noch zurückhalten: „Noch ist Gerald Oberbeck voll verantwortlich und muss die Saison mit dem ihm zur Verfügung stehenden Etat stemmen“, hatte Neumann bereits vor Wochen klargestellt, kündigt aktuell aber an, für einen Verbleib von Rechtsaußen Rene Gruszka auch schon jetzt finanziell zu unterstützen. Die Verhandlungen laufen in diesen Tagen. Mittelfristig wird jedenfalls der Aufstieg in die zweite Liga angestrebt. „Schade, dass das in diesem Jahr unglücklicherweise nicht geklappt hat“, sagt der kommende starke Mann der Eintracht-Handballer, der aber zunächst die Infrastruktur des Profi-Bereiches neu gestalten will. Eine Schlüsselposition wird dabei der neue Sportdirektor einnehmen. „Erste interessante Bewerbungen sind bereits eingegangen, wir sind alle gespannt, welche kompetenten Personen sich auf die Ausschreibung bewerben“ berichtet Interims- Geschäftsführer Matthias Wolpers. „Die Auswahl treffen wir dann gemeinsam“, freut sich Neumann auf interessante Diskussionen im Beirat, bis die Entscheidung gefallen ist. Viele Gespräche werden auch noch bezüglich der Gestaltung der Nachwuchsarbeit ab 2020 geführt werden. „Wenn die erfolgreiche Arbeit auch unter Einbeziehung des Internats im CJD fortgesetzt werden soll, muss sich auch der Hauptverein Eintracht Hildesheim bewegen“, sind sich Beirat und Geschäftsführer mit dem Investor einig. Im Winter sollen die infrastrukturellen Gegebenheiten aufgebaut sein, bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die neue GmbH, um im Sommer die erfolgreiche Arbeit Oberbecks und der GmbH, um im Sommer die erfolgreiche Arbeit Oberbecks und der Gmb fortsetzen zu können.

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