Geländerennen

Fahrer geraten an körperliche Grenzen

+
Das Kippen des Geländewagens ist nicht mehr zu stoppen. Zum Glück bleiben die beiden Insassen unverletzt.

BRÜGGEN Beim Rattenfänger-Cup im April hatten die Fahrer mit extremem Matsch zu tun. Jetzt war es beim den Deutschen Geländewagenmeisterschaften (DGM) die glühende Hitze, Staubwolken und oftmals knüppelharter Boden. Fahrer und Helfer gerieten an ihre körperlichen Grenzen.

Nicht nur das Wetter, sondern auch die Strecken der Sektionen waren extrem. Der Vereinsvorsitzende der IG 4x4 Hameln, Peter Stoffregen, sagte „Zur Deutschen Meisterschaft wird es deutlich anspruchsvoller als bei Clubwettkämpfen“. Zwei Tage lang präparierten zahlreiche Helfer, die Parcours. Es wurden Bodensenken vertieft, dicke Baumstämme in den Weg gelegt und Markierungen an steilen Hängen angebracht. Rund 40 Helfer waren am Wettkampftag vor Ort um die Fahrer zu bewerten. Mehrere Radlader und Bagger kamen zum Einsatz, um Fahrzeuge die stecken geblieben sind, zu bergen. Gewöhnlich passiert den Fahrern, aufgrund des langsamen Tempos, bei Unfällen wenig. So berichtete es auch Beifahrerin Ulrike Stoppa aus Iserlohn, deren Prototyp beim Überfahren eines dicken Baumstammes umgekippt war. „Wir sind am Kipppunkt zu lange stehen geblieben. Vielleicht hätte es funktioniert, wenn Thomas zurückgesetzt hätte“. Sie und ihr Mann nahmen das Missgeschick locker und setzten ihre Fahrt später fort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare