Beim VfR Ochtersum gelingt am vierten Spieltag der erste Saisonerfolg

Aufatmen beim MTV Almstedt

Almstedt Brian Van Ditzhuyzen leitet einen MTV-Angriff ein
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Brian Van Ditzhuyzen leitet einen MTV-Angriff ein.

Almstedt – Bezirksliga 9: VfR Germania Ochtersum - MTV Almstedt 2:4 (0:0) - Mehrere dicke Felsbrocken dürften den Almstedtern nach der Partie in Ochtersum von der Brust gefallen sein. Mit dem ersten „Dreier“ im vierten Pflichtspiel kehrt ein wenig Ruhe an der Alme ein , und zusätzlich sollte dieser wichtige Auswärtssieg Auftrieb für die zukünftigen Aufgaben sein.

Beide Teams begannen äußerst nervös, Fehlpässe prägten auf beiden Seiten die Anfangsphase. Die erste dicke Chance hatten die Gastgeber in der 12. Minute doch ihr Stürmer vergab kläglich. Almstedt kam danach etwas besser ins Spiel, konnte gute Möglichkeiten durch Matti Palandt (14.) und Marek Höweling (16.) aber auch nicht in Zählbares ummünzen. Das torlose Remis zur Pause spiegelte damit auch den Verlauf der Begegnung wider.  Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann deutlich mehr an Tempo zu. Die Gäste jubelten in der 50. Minute das erste Mal, als Brian van Ditzhuyzen einen Freistoß aus halblinker Position, 20 Meter vor dem VfR-Gehäuse, zum 1:0 in die Maschen setzte. Die Gastgeber waren sichtlich geschockt und der MTV fand immer besser ins Spiel. In der 70. Minute bereitete Marek Höweling den nächsten Treffer vor, als seine Flanke von Bruno-Lorenzo Wolff per Kopf zu Matti Palandt verlängert wurde, der aus fünf Metern keine Mühe hatte, das Spielgerät zum 2:0 über die Linie zu bugsieren. Eine Unaufmerksamkeit der Almstedter Abwehr nutzte VfR-Angreifer Jost Zwingmann in der 75. Minute zum 2:1 Anschlusstreffer, als er nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle war. Weitere fünf Minuten später stellten die Gäste den alten 2-Tore-Abstand wieder her. Brian van Ditzhuyzen brachte Marcel Schünemann mit einem feinen Pass in Stellung und nachdem Schünemann seinen Gegenspieler düpierte, hatte er keine Mühe das Spielgerät aus 10 Metern im langen Eck zu versenken. In der Schlussminute krönte Brian van Ditzhuyzen seine gute Leistung mit dem 4:1, als er nach einem Solo über 30 Meter die Kugel im Kasten unterbrachte. In der Nachspielzeit konnte Fynn Müller Ergebniskosmetik betreiben. Nach einem neuerlichen Eckball war er per Kopf zur Stelle und stellte den 4:2 Endstand her.

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