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Eine besondere Herausforderung und viel Spaß

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Von: Heiko Meyer

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Erstmals gibt es beim Never give up-Lauf in Heinum einen verzögerten Massenstar
Für die Zuschauer gibt es viel zu sehen: Erstmals gibt es beim Never give up-Lauf einen verzögerten Massenstart. © Heiko Meyer

Heinum – „Wer die Strecke geschafft hat, darf sich als Sieger fühlen”, sagte Nils Böhme zum Abschluss des Never give up-Laufes in Heinum. Und somit durften sich alle Teilnehmer auf die Schulter klopfen. Denn alle hatten den Zieleinlauf auf dem Sportplatz geschafft. Allerdings war den Sportlern deutlich anzusehen, dass der Hindernislauf eine echte Herausforderung war.

112 Teilnehmer versammelten sich auf dem Sportplatz. I n diesem Jahr gab es eine Neuerung beim Auftakt, es gab einen „verzögerten Massenstart”. Durch den Wegfall der Starter-Wellen sollte verhindert werden, dass sich das Feld so weit auseinanderzieht und zwischen dem Einlauf des Erstplatzierten und der Siegerehrung viel Zeit vergeht. Nils Böhme gab zum Auftakt noch einige Informationen zur Strecke. „Es ist ein bunter Mix aus über 30 Hindernissen, der sehr fordernd ist.” Gudrun Böhme gab den Startschuss und vergaß zuvor nicht, dem Team zu danken, das immerhin aus 60 Helfern an diesem Tag bestand. Und viele helfende Hände hatten bereits seit Anfang der Woche dafür gesorgt, dass die Hindernisse auf dem Sportplatz aufgebaut wurden.  Und kaum war der Startschuss gefallen, wartete auch schon das erste Kriech-Hindernis. Doch danach zog sich das Feld relativ schnell auseinander. Die Laufstrecke war verlängert worden und betrug jetzt rund zwölf Kilometer. Auf dem Sportplatz mussten die Teilnehmer noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Es ging über Kletterwände und ein mehrstöckiges Baugerüst, durch Wasserlöcher und ein Palettenlabyrinth und über Autoreifen. Die Teilnehmer mussten Gehwegplatten tragen und stapeln und auch Speerwerfen. Außerdem wurde ihnen bei einer Steigung ein Code gesagt, der auf dem Sportplatz abgefragt wurde. Als Letzter kam traditionell Nils Böhme ins Ziel, der verkleidet als „kleines grünes Männchen” den Streckenwagen bildet. Es blieb also niemand zurück und es gab auch keine Verletzungen. Bevor es nach der Siegerehrung schon an den Abbau ging, atmete Nils Böhme durch. „Es ist alles gut gelaufen. Alle sind kaputt und hatten auch ihren Spaß.” Der neunten Auflage des Never give up-Laufes in Heinum steht also nichts im Weg.  ey

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