Eberholzen und Marienhagen mit starken Offensivabteilungen / Spätes 4:4 der Gastgeber

Acht Treffer auf dem Sonnenberg

Eberholzens Mannschaftsführer Sören Schiffer, Torschütze des frühen 1:0, setzt sich beim Kopfball-Duell durch. Foto: Siewert

EBERHOLZEN 2. Kreisklasse B: TSV Eberholzen - TSV Marienhagen 4:4 (3:2) - In der letzten Saison konnte der TSV Eberholzen den favorisierten Marienhagenern gleich zweimal ein Bein stellen und holte sich alle sechs Punkte. Das wollte sich die Kaller-Elf nicht noch einmal gefallen lassen und spielte auf dem Sonnenberg von Beginn an auf Sieg und wurde doch wieder kalt erwischt.

In der 3. Minute zirkelte Nico Tschätsch einen Eckball auf den Kopf von Sören Schiffer, der per Kopf aus 10 Meter in den linken oberen Winkel zur 1:0 Führung traf. Die Gäste ließen sich keineswegs von ihrem Vorhaben abbringen und glichen in der 6. Minute durch Marvin Brehmer zum 1:1 aus. Brehmers Schuss aus 17 Metern schlug unter dem Querbalken ein, da gab es für Eberholzens Keeper Sven Krause nichts zu halten. Mit einem Doppelschlag durch Nico Tschätsch in der 20. und 22. Minute ingen die Hausherren mit 3:1 in Front. Beide Male war TSV-Keeper Krause Ausgangspunkt, der mit langen Abschlägen die Gäste-Abwehr auf dem falschen Fuß erwischte und somit freie Bahn für Tschätsch schuf. In der 30. Minute war es TSV-Goalgetter Marius Göldner, der aus 18 Metern abzog und seine Farben wieder mit dem 2:3-Anschlusstreffer ins Spiel hievte.

Gleich nach dem Seitenwechsel gelang Marienhagens ehemaligem Trainer Jens Zeiske der 3:3-Ausgleichstreffer, als er eine Hereingabe von Pierre Kreth per Flugkopfball im Tor der Hausherren versenkte. Dieses Tor gab den Gästen einen weiteren Schub und von jetzt an bestimmte Marienhagen das Geschehen auf dem Sonnenberg. In der 68. Minute schlug Marius Göldner zum zweiten Mal zu, als er nach einer Ecke von Christian Decker den Ball zum 4:3 in die Maschen köpfte. Den kaum noch für möglich gehaltenen 4:4-Ausgleich für die Gnebner-Elf konnte Marius Pientka auf seinem Konto verbuchen, als er nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle war. Beide Seiten sprachen nach dem Schlusspfiff von einem gerechten Spielausgang. ksi

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