2. Bundesliga

96 vor „herausfordernden Aufgaben“

Spieler in Aktion
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Die Hannoveraner wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Dafür gibt es eine gezielte Vorbereitung.

Hannover - Hannover 96 will in der zweiten Fußball-Bundesliga seinen Aufwärtstrend auch heute Abend ab 18,30 Uhr beim 1. FC Heidenheim fortsetzen. „Wir freuen uns auf den Februar. Es warten interessante Aufgaben auf uns“, sagte Hannovers Trainer Christoph Dabrowski und verweist auf die derzeitige Auswärtsstärke. Denn die beiden letzten Auswärtspartien haben die Roten gewonnen (1:0 in Rostock, 2:1 in Ingolstadt).

Gleichwohl weiß Dabrowski um die Schwere der heutigen Aufgabe, denn die Heidenheimer haben erst eine Partie zuhause verloren und mischen noch kräftig im Konzert der Aufstiegskandidaten mit. Heidenheim ist eine Mannschaft, die seit Jahren von Frank Schmidt erfolgreich begleitet wird. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung. Für uns ist die Basis, die hohe Intensität, diese Laufbereitschaft, diese Zweikampfstärke anzunehmen, die Basics auf den Platz zu bekommen und dann auch die Schwächen der Heidenheimer zu nutzen“, spricht Dabrowski die Stärken dieses Gegners an.
Ein Abwehrproblem gibt es für den 96-Coach indes zu lösen. Innenverteidiger Julian Börner, einer der absoluten Stammkräfte, fällt aufgrund seiner fünften Gelben Karte definitiv aus. Sein Vertreter Luka Krajnc plagt sich mit Wadenproblemen herum. Marcel Franke hingegen dürfte in Heidenheim dabei sein. Ob Krajnc spielt, macht Dabrowski von der Teilnahme am Abschlusstraining abhängig. Sollte der Slowene nicht spielen können, sei Youngster Tim Wallbrecht eine Option. Aber auch Gael Ondoua könnte in der Innenverteidigung spielen.
Unterdessen arbeitet Stürmer Lukas Hinterseer, der noch immer auf sein erstes Tor wartet, nach seiner Corona-Infektion an seiner Rückkehr in die Mannschaft. „Wenn Lukas fit bleibt und das Abschlusstraining absolviert, dann wird er auch mit nach Heidenheim fahren“, hofft der 96-Trainer auf den Einsatz des Österreichers.
Mit den Begegnungen gegen Heidenheim, St. Pauli, Darmstadt und Holstein Kiel warten auf die Roten - nach einer Woche Pause - in diesem Monat spannende Herausforderungen. „Es hat uns gut getan, einmal durchzuschnaufen. Jetzt freuen wir uns auf den Februar, dort warten sehr spannende Aufgaben, und darauf freuen wir uns. Das Pokalspiel haben wir jetzt noch gar nicht auf dem Schirm, sondern vorher warten schon herausfordernde Aufgaben auf uns“, so 96-Cheftrainer Christoph Dabrowski.
Beim heutigen 96-Auftritt in der Voith-Arena dürfen 6000 Fans dabei sein. Auch 96-Anhänger konnten sich ein Ticket sichern. Das wird bei den kommenden Auftritten in der HDI-Arena vorerst wohl kaum möglich sein. In Niedersachsen sind weiterhin nur 500 Zuschauer zugelassen. Das soll noch bis zum 16. Februar so bleiben. Eine Regelung, die nicht nur die Roten, sondern auch die in der kommenden Woche gegen den HSV Hamburg spielende TSV Hannover-Burgdorf betrifft. Lau Staatskanzlei werdem die Regelung zu den Besucherzahlen vor der Änderung der kommenden Corona-Verordnung erneut geprüft und gegebenenfalls gelockert. Das sei früh- estens nach der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler am 16. Februar der Fall. Das bedeutet, dass die Roten auch beim kommenden Heimspiel gegen Darmstadt am 13. Februar vor praktisch leeren Rängen auflaufen muss. Aus 96-Sicht ist es natürlich umso bitterer, wenn am Samstag Werder Bremen gegen den Karlsruher SC vor 10 000 Fans auflaufen darf.
Immerhin bleibt die Hoffnung, dass der nächste Pokalkracher in der HDI-Arena vor mehr Fans angepfiffen werden kann. Das DFB-Pokalduell zwischen den Hannoveranern und Bundesligist RB Leipzig wird im Free-TV übertragen. Am 2. März um 18.30 Uhr ist diese Partie bei Sport 1 zu sehen. Die Hannoveraner hatten den überraschenden Einzug ins Viertelfinale mit ein- em 3:0-Sieg gegen Erstligist Borussia Mönchengladbach Ende Januar geschafft.    wg/gsd

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