Hannover 96 will nach sieben Punkten in Folge gegen Frankfurt nachlegen

„Wir haben uns in die Saison reingebissen“

Leon Andreasen stand nach seinem Handspiel-Tor in Köln im Fokus, doch das DFB-Sportgericht hat das Thema beendet.

HANNOVER Die Sache ist vom Tisch und Hannover 96 kann wieder durchatmen. Es geht um die Sache mit dem Handspieltor von Leon Andreasen im Spiel der Fußball-Bundesliga vor einer Woche gegen den 1. FC Köln, der den 1:0-Sieg brachte. Nun aber hat das Sportgericht des DFB entscheiden, dass der Däne für das so wichtige Spiel heute um 15.30 Uhr in der HDI-Arena gegen Eintracht Frankfurt nicht gesperrt wird. „Im Endeffekt hat der Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung getroffen“, so die Begründung des Vorsitzenden des Kontrollausschusses, Anton Nachreiner.

Nun gilt also die ganze Konzentration der Partie gegen die Frankfurter. Denn mit einem Sieg können die Roten die um einen Tabellenrang besser platzierten Hessen überholen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld endgültig herstellen. Dabei helfen kann Oliver Sorg allerdings nicht. Der Außenverteidiger, bisher einziger Neuzugang, der es in die Stammelf geschafft hat, plagt sich mit einer Schienbeinprellung herum. „Oliver steht für das Samstag-Spiel nicht zur Verfügung“, sagte 96-Trainer Michael Frontzeck. Für den Ex-Freiburger dürfte wohl der Japaner Hiroki Sakai wieder in die Startelf auf die rechte Verteidigerposition rücken.

Nach den sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen gehen die Hannoveraner gestärkt in diese Begegnung gegen derzeit angeschlagene Frankfurter, die mit der Hypothek einer 1:5-Heimblamage vor einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach anreisen und deren guter Saisonstart inzwischen verpufft ist. „Wir haben uns in die Saison reingebissen. Die Mannschaft geht sehr gesund mit der Situation um und flippt nicht aus“, sagte der 96-Coach, der hofft, dass seine Mannschaft am zehnten Spieltag den zweiten Heimsieg einfährt und sich damit weiter aus der Gefahrenzone entfernt.

Inzwischen scheint der Nachfolger vom ehemaligen Sportdirektor Dirk Dufner gefunden zu sein. Nachdem Fußball-Zweitligist 1, FC Nürnberg seinen bisherigen Chefscout freigestellt hat, wird spekuliert, dass ihn der neue Geschäftsführer Martin Bader an die Leine holt, zumal Bader vor seinem jetzigen Engagement bei 96 dem Nürnberger Sportvorstand angehörte. Bis Ende des Monats will Bader diese Personalie in trockenen Tüchern haben. wg/gsd

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