Hannover 96 steht heute gegen Bayer 04 Leverkusen unter Zugzwang

„Wichtige Phase, in der wir punkten müssen“

Im Hinspiel gab es für die „Roten“ in Leverkusen beim 0:2 nichts zu holen. Foto: Zwing/gsd

Er wäre froh, wenn die Leverkusener ihren Trend auch bei den „Roten“ fortsetzen würden, äußerste sich 96-Sportdirektor Dirk Dufner im Vorfeld der Partie. So will man Bayer-Coach Sami Hyypiä am liebsten in den Seilen hängen lassen. Kommende Woche muss die Mannschaft des Finnen in der Champions League zum Rückspiel nach Paris – da möchte Hannover 96 nicht wie so oft schon als Aufbaugegner fungieren.

Gespannt darf man sein, wie Trainer Tayfun Korkut die Innenverteidigung besetzt. Nachdem der Brasilianer Marcelo mehrfach nicht den sichersten Eindruck hinterließ, könnte dort neben Christian Schulz auch Andre Hoffmann zurückkehren, der zuletzt wegen einer Mandelentzündung ausgefallen war. Oder ist Salif Sané doch einmal wieder ein Thema? Links bleibt dann erneut Platz für den Belgier Sebastien Pocognoli. Und rechts? Nach mehreren Einsätzen musste der nachverpflichtete „Ferry“ Rajtoral draußen bleiben, in Augsburg erhielt der Japaner Hiroki Sakai den Vorzug. Wie alle anderen ausländischen Spieler, die während der Woche für das Nationalteam ihres Heimatlandes antraten, war auch Sakai pünktlich zurück.

„Wir sind in einer wichtigen Phase, in der wir punkten müssen“, sagt Trainer Korkut angesichts des nur sechs Punkte betragenden Vorsprungs zu den Abstiegsplätzen. Auf Kapitän Lars Stindl muss der neue 96-Trainer gegen Leverkusen wegen dessen fünfter gelber Karte verzichten.

Unter der Woche gab es eine schlechte Nachricht für 96: Nachdem er sich im Training einen Außenbandriss im Knie zugezogen hatte, ist für Stürmer Artur Sobiech die Saison schon zu Ende. Dabei war der Pole gerade erst nach langen Achillessehnen-Problemen wieder fit geworden. Und Korkut hatte ihn für einen baldigen Einsatz eingeplant. Am Donnerstag ist Sobiech in Köln am verletzten Knie operiert worden. haz/gsd

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