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96 wartet weiter auf einen Sieg

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Jubel nach dem Führungstreffer: Die Hannoveraner freuen sich nur kurze Zeit über das 1:0 von Joselu, dan fällt der Ausgleich.
Jubel nach dem Führungstreffer: Die Hannoveraner freuen sich nur kurze Zeit über das 1:0 von Joselu, dan fällt der Ausgleich.

hannover In den vergangenen elf Spielen nur ein Sieg in der Fußball-Bundesliga – auch beim Aufsteiger 1. FC Köln gelang der Mannschaft von Hannover 96 beim 1:1 (1:1) nicht der lang erhoffte Befreiungsschlag und der erste Sieg im Kalenderjahr 2015.

Dabei begann es für das Team von Trainer Tayfun Korkut sehr verheißungsvoll. Denn schon in der dritten Minute musste sich Torwart Timo Horn nach einem Kopfball von Joselu lang machen. Nur zwei Minuten später aber war er machtlos. Nach einem glänzend vorgetragenen Angriff über Leonardo Bittencourt und der Flanke von Miiko Albornoz war Joselu erneut per Kopf nun aber erfolgreicher. Sein Ball prallte gegen die Unterkante der Latte und von der Schulter von Horn ins Netz zur 1:0-Führung für die Niedersachsen.

Die Freude bei den „Roten“ währte aber nur zwölf Minuten. Eine Flanke von Kölns Kevin Wimmer fälschte Maurice Hirsch mit der Hacke auf den Kopf von Sane, von wo der Ball nach hinten auf den Kopf von Anthony Ujah fiel, der mit einer Bogenlampe den herausstürmenden 96-Keeper Ron-Robert Zieler überwand.

Neben Hirsch hatte Korkut Ceyhun Gülselam auf die Sechs beordert, gegenüber Paderborn vor einer Woche mussten Manuel Schmiedebach und Hiroshi Kiyotake weichen. Allerdings konnten sich beide nicht aufdrängen. Vielmehr beschwor Gülselam nach Ballverlust kurz vor dem Ende noch einen gefährlichen Freistoß aus 18 Metern herauf, den Zieler aber entschärfen konnte. In der Nachspielzeit sah der Portugiese Joao Pereira gar noch gelb-rot. Dieses 1:1 war erst der zweite Punkt für die Roten in diesem Jahr und lässt sie gefährlich an die Abstiegsränge heranrücken. Dennoch stärkte 96-Boss Martin Kind seinem Trainer den Rücken: „Korkut ist ein sehr guter Trainer.“ Dennoch weiß Kind nur zu genau, dass die 96er andere ziele hatten, als sich jetzt mit dem Abstieg auseinandersetzen zu müssen.

„Wir brauchen den Druck nicht kleinzureden. Wir spielen gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht“, blickte 96-Sportdirektor Dirk Dufner schon einmal auf das Spiel der beiden in diesem Jahr noch sieglosen Mannschaften, 96 und Schlusslicht VfB Stuttgart, am kommenden Sonnabend. Und für Leonardo Bittencourt gibt es nur eines: „Jetzt müssen wir eben zu Hause gegen den VfB Stuttgart drei Punkte holen.“ wg/gsd

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