Hannover steht nach hart erkämpftem 3:1-Sieg gegen Regionalligisten in der zweiten DFB-Pokalrunde

Walldorf macht 96 das Leben schwer

Joselu feiert mit den mitgereisten Fans die Führung.

HANNOVER Fußball-Bundesligist Hannover 96 hielt sich in der ersten Runde des DFB-Pokals schadlos. Beim 3:1 (1:0)-Sieg der Niedersachsen leistete der Außenseiter und Regionalliga-Aufsteiger Astoria Walldorf lange Zeit Widerstand, am Ende aber hatte sich der Favorit durchgesetzt.

Dabei hatten die Gäste unglaubliches Glück nach 26 Minuten, als Walldorfs Marcel Carl frei vor Ron-Robert Zieler stand und nur den Pfosten traf. Entscheidender Spieler bei den Roten war indes der Fünf-Millionen-Einkauf Joselu. Er brachte die favorisierten Gäste gegen den Regionalligisten mit einem Kopfball nach Freistoß von Christian Pander nach einer halben Stunde in Führung. Der DFB-Pokal scheint Joselu zu liegen. Denn in seinem erst dritten Pokalspiel erzielte er Tor Nummer fünf und sechs. Zuvor wurde ihm noch ein Treffer aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt. Als Marcelo in der 40. Minute nach einer Notbremse gegen Nikolai Groß die Rote Karte sah, schnupperten die Walldorfer an einer Sensation. Und in der Tat, in der 58. Minute erzielte Niko Hillenbrand nach einem Freistoß von Manuel Kaufmann den von 3400 Zuschauern viel umjubelten und nicht unverdienten 1:1-Ausgleich. Die Gastgeber wittertern jetzt die Sensation und drängten auf die Führung. Besonders Stürmer Nicolai Groß sorgte für Gefahr. Die 96er lauerten nun in Unterzahl auf Konter, die dann auch in der zweiten Halbzeit saßen. In der 76. Minute war es Kapitän Lars Stindl, der mit einem Direktschuss das Leder zur Führung ins obere rechte Toreck jagte. Nur drei Minuten später sorgte der Ex-Frankfurter Joselu für die endgültige Entscheidung, als er aus halbrechter Position mit Direktschuss zum Endstand von 3:1 erfolgreich war. Die letzten elf Minuten überstanden die Niedersachsen ohne ein weiteres Gegentor. wg/gsd

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