Zweite Bundesliga

Auswärtsstarke Hannoveraner treten beim KSC an

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Die Hannoveraner bereiten sich gewissenhaft für das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC vor.

Hannover – Bloß gut, dass Zweitligist Hannover 96 wieder ein Auswärtsspiel hat: Am Sonnabend (13 Uhr) gastieren die „Roten“ beim Karlsruher SC und hoffen, dass sie zumindest ihre gute Bilanz auf fremden Plätzen weiter aufrechterhalten können – wenn es denn schon zuhause überhaupt nicht läuft..

Zweitbeste Auswärts-Mannschaft mit neun Punkten (drei Siege, zwei Niederlagen) nach Bielefeld (13 Zähler), aber schwächste Heim-Elf mit kümmerlichen drei Punkten (drei Unentschieden, zwei Pleiten) und 2:8-Toren – so sieht die krasse Zwischenbilanz nach knapp einem Saisondrittel bei 96 aus. Viel zu wenig auf alle Fälle! Nun also Karlsruhe. Im Pokal verloren die Hannoveraner im Wildparkstadion 0:2, ein Jahr zuvor hatten sie dort noch mit 6:0 triumphiert. 96-Coach Mirko Slomka arbeitetet beim KSC nur gut ein Vierteljahr, dann trennten sich beide Seiten schnell wieder. Erfolgreichster Torschütze der Badener ist derzeit Philipp Hofmann, der von Eintracht Braunschweig kam und bisher sieben Mal traf.Apropos Tore: 96 hat die wenigsten geschossen in der 2. Liga – wie Darmstadt (ohne das Freitagspiel gegen Aue), Sandhausen und Osnabrück trafen die Roten erst zehn Mal. In zehn Spielen wohlgemerkt. Sowas nennt man Tor-Krise. Festmachen lässt sie sich zum Beispiel auch an Hendrik Weydandt. An den ersten drei Spieltagen hatte „Henne“ schon zwei Mal getroffen, in der Folge nicht mehr. Was Slomka dazu bewog, ihn bei den Auswärtssiegen in Kiel und Dresden auf der Bank zu lassen. Dort wäre Weydandt auch gegen Osnabrück geblieben, wenn nicht Neuzugang Marvin Ducksch gekränkelt hätte. Doch weder Weydandt noch der eingewechselte Ducksch konnten im Niedersachsen-Duell noch etwas bewegen. Auch von Ecken oder Freistößen ging bei den 96ern so gut wie keine Gefahr aus. Dabei hatte Slomka eine komplette Trainingseinheit diesen Standards gewidmet. Ohne Erfolg.Bitter auch, dass Linton Maina weiter ausfällt. Das junge Nachwuchstalent steht schon wieder nicht zur Verfügung: Erst Schambein-Probleme, dann Adduktoren und nun die Hüfte. Der 20-Jährige wird zum Dauerpatienten, was Slomka natürlich nicht gefällt, sodass er auch nachdrücklich an die Eigenverantwortlichkeit des Jungprofis appelliert. Maina müsse mehr als Berufsfußballer leben. Ein deutlicher Appell. Vor Torwart Ron-Robert Zieler sollen Korb, Franke, Elez und Albornoz in der Defensive auflaufen. Davor Anton, flankiert von Stendera und Prib. Offensiv orientiert sind Haraguchi und Teuchert sowie davor wohl Ducksch. Anton und Prib droht bei einer weiteren gelben Karte die erste Sperre.

 

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