2. Bundesliga

Wieder kein 96-Sieg im heimischen Stadion

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Die 96-Fans in der Nordkurve haben sich vor dem Anpfiff eine sehenswerte Choreograhie zum 65. Geburtstag des Stadions ausgedacht.

Hannover – Auch im fünften Heimspiel wartet Hannover 96 in der 2. Fußball-Bundesliga auf den ersten Heimsieg. Gegen Osnabrück gab es ein 0:0. Damit sind die Roten bei lediglich drei erzielten Punkten und zwei Toren die schwächste Heimmannschaft, auswärts hingegen zweitstärkstes Team.

Vor 37 600 Zuschauern, davon 5000 aus Osnabrück, fiel den 96ern in der Offensive zu wenig ein, um den Osnabrücker Defensivriegel entscheidend knacken zu können. Damit blieb das Team von Trainer Mirko Slomka auch im dritten Spiel vor heimischer Kulisse torlos. Für Marvin Duksch spielte Hendrik Weydandt in der Spitze. Und auch Jannes Horn war nach längerer Verletzungspause für 96 wieder dabei und spielte für den gelb-rot-gesperrten Miiko Albornoz in der Viererkette. Die erste Chance hatte Cedric Teuchert mit einem Schuss aus 18 Metern, den Osnabrücks Torwart Philipp Kühn um den Torpfosten zum Eckball drehte. 96 bestimmte auch in der Folgezeit das Geschehen, hatte aber Glück, als Marc Heider nach einem unnötigen Ballverlust der 96er die erste VfL-Chance hatte, doch seinen Schuss konnte 96-Keeper Ron-Robert Zieler parieren. Die größte Möglichkeit für die Gastgeber hatte Weydandt, dessen Kopfball nach Linksflanke von Kapitän Edgar Prib am rechten Torpfosten landete (26. Minute). In der 37. Minute musste Horn verletzt raus, für ihn kam Florent Muslija, um dem Angriffsspiel der 96er mehr Schwung zu verleihen. Und Muslija hätte sein Team kurz vor der Pause fast in Führung gebracht, doch er zögerte zu lange, sodass die aufmerksame Defensive der Osnabrücker noch klären konnte. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf, und wenn ja, dann diesen, dass sie das entscheidende Tor nicht gemacht hat“, meinte Mirko Slom ka, der sich zudem darüber ärgern musste, dass sein Team in der Schlussphase aucheinige klare Torchancen noch liegenließ. „Die Mannschaft hat alles gegeben, war sehr viel in Bewegung. Wir müssen aber weiter daran arbeiten, uns dann auch mit Toren zu belohnen“, ergänzte der 96-Coach. In der 64. Minute allerdings noch eine dicke Chance für Osnabrück durch Anas Ouahim, dessen Schuss von der Strafraumgrenze Zieler mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken konnte. Pech hatte der fleißige Teuchert, der nur eine Minute später den Ball knapp links vorbeizirkelte. In der 87. Minute hatte Waldemar Anton eine weitere Chance, endlich den ersten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen, sein Flugkopfball flog aber ganz knapp am linken VfL-Kasten vorbei (87.). Die letzte Chance zum Siegtreffer hatte dann Teuchert, dessen Schuss aus spitzem Winkel von Kühn zur Ecke abgewehrt wurde.

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