Bundesliga

Hannover 96 will gegen Bayern für eine Überraschung sorgen

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Gezieltes Aufwärmtraining für das "große Spiel": Die Roten von Hannover 96 treffen heute auf Rekordmeister FC Bayern München.

HANNOVER - Die Voraussetzungen könnten vor dem Spiel der Bundesliga zwischen Hannover 96 und Bayern München heute um 15.30 Uhr nicht unterschiedlicher sein. Während die Niedersachsen einen Abstiegsplatz einnehmen, haben die Bayern die Verfolgung auf Spitzenreiter Borussia Dortmund aufgenommen.

Seit vier Spieltagen sind die Gäste ungeschlagen, scheinen ihre leichte Formkrise nach den Ergebnissen gegen Hertha BSC (0:2), gegen Mainz 05 (1:1) und Düsseldorf (3:3) überwunden zu haben. „Sie haben den Turnaround hingekriegt, sind wieder stabil in ihren Leistungen und gewinnen“, meint 96-Trainer Andre Breitenreiter zum Formanstieg gegen einen Konkurrenten, der als klarer Favorit nach Hannover kommt. „Wir müssen trotzdem daran glauben, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Wir haben die Möglichkeit, hier zu Hause für eine Überraschung zu sorgen. Das nehmen wir uns vor. Dafür brauchen wir schon vor dem Spiel positive Bilder im Kopf. Ohne diese Überzeugung geht es nicht", strahlt Breitenreiter Optimismus aus. Denn auch er weiß nur zu gut, dass Punkte gegen den Abstieg so schnell wie möglich eingesammelt werden müssen. "Wir haben nichts zu verschenken", lautet denn auch seine Devise. Gut möglich, dass Breitenreiter wieder mit der Elf wie beim 1:1 in Mainz beginnt mit einer zwangläufigen Ausnahmen. Oliver Sorg hatte in Mainz gel-rot in der Nachspielzeit gesehen, sodass für ihn wohl Miiko Albornoz auf die Außenverteidigerposition rückt. Das heißt aber auch, dass der Torschütze zum 1:0 beim FSV Mainz 05 Henrick Weydandt erneut das Vertrauen seines Trainer hat und das zweite Mal in dieser Saison in der Anfangsformation steht. Wichtig für den 96-Coach, dass er aber wieder personelle Alternativen besitzt. Denn sowohl Innenverteidiger Felipe als auch Nachwuchsspieler Linton Maina sind wieder fit. „Ob sie auch schon ein Thema für das Bayern-Spiel sind, werden wir nach dem Abschlusstraining sehen“, sagt Breitenreiter. Zumindest dürften beide auf der Ersatzbank Platz nehmen. Noch kein Thema für einen Einsatz sind indes Ihlas Bebou und Noah Serenren Bazee. Interessant sein dürfte das Duell der beiden Sturmspitzen Weydandt und von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski, dass statistisch gesehen deutlich für den Polen spricht. Breitenreiter hofft zumindest, dass unsere Spieler den Mut haben, sich gegen absolute Weltstars zu behaupten.“ Und worum sollte es nicht mal eine Riesenüberraschung geben, die die Roten so dringend benötigen. 

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