Hannovers Kapitän am Außenband verletzt / U 17-Torhüter geehrt

Stindl fehlt mehrere Wochen

Kapitän Lars Stindl muss mehrere Wochen pausieren. Foto: Kaletta

HANNOVER J Schon nach dem ersten Saisonspiel wird die Verletztenliste bei Hannover 96 länger. Edgar Prib hatte im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (2:1) eine Verletzung am Außenmeniskus im linken Knie erlitten und muss operiert werden. Gestern gab es eine weitere Hiobsbotschaft. 96 muss die nächsten Bundesliga-Spiele ohne Kapitän Lars Stindl bestreiten. Er konnte bereits am Sonnabend nicht antreten. Nach deutlich zurückgegangener Schwellung im rechten Kniegelenk ergab ein Kontroll-MRT, dass Stindl eine Teilruptur des Außenbandes erlitten hat. Die Verletzung wird konservativ behandelt, zur Ruhigstellung wird er zunächst eine Schiene tragen. Stindl wird 96 mehrere Wochen nicht auflaufen.

Aber es gibt auch erfreuliche 96-Mitteilungen: Als einer der besten deutschen Nachwuchsspieler der U 17-Junioren in der Saison 2013/14 erhält U17-Nationaltorhüter Timo Königsmann die Fritz-Walter-Medaille in Bronze. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Fritz-Walter-Stiftung jährlich die besten und vielversprechendsten Talente in Deutschland. Die Goldmedaille geht an Benedikt Gimber von 1899 Hoffenheim, Silber gewinnt Damir Bektic von Hertha BSC. „Timo hat als Torhüter exzellente Veranlagungen. Dazu besitzt er die große Bereitschaft, im Training mit den Nationaltorhütern Ron-Robert Zieler und Robert Almer sowie unserem Torwarttrainer Jörg Sievers weiter zu lernen“, so 96-Sportdirektor Dirk Dufner. Königsmann ist gebürtiger Hannoveraner und wechselte mit zehn Jahren zu 96. Zuvor spielte er Germania Grasdorf und den FC Rethen.

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