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Sobiech gelingt Hattrick im ersten Test

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Platzverweis: Der Schiedsrichter zeigt Joselu die rote Karte.
Platzverweis: Der Schiedsrichter zeigt Joselu die rote Karte.

HANNOVER Noch bis zum kommenden Wochenende befinden sich die Bundesliga-Fußballer von Hannover 96 im Trainingslager in Österreich. In Bad Radkersburg, wo man sich bereits zum dritten Mal auf eine Saison in der Fußball-Bundesliga vorbereitet, stehen gleich vier Testspiele auf dem Programm. Das zeigt, dass 96-Trainer Tayfun Korkut das Hauptaugenmerk auf die Spielformen legt.

Der erste Test gegen Roter Stern Belgrad verlief auch gleich ziemlich turbulent. Die „Roten“ gewannen gegen die Serben, die einst auch eine Größe im europäischen Fußball-Geschehen waren, mit 3:2. Dabei lagen die Hannoveraner im slowenischen Ptuj durch Gavric (4.) und Pavicevic (12.) relativ schnell in Rückstand. Als Hannovers teuerster Neuzugang Joselu (für fünf Millionen Euro aus Frankfurt gekommen) in der 18. Minute nach einer Tätlichkeit vom Platz flog, deutete nur wenig auf einen Erfolg hin.

Doch die 96er, die trotzdem mit elf Spielern weitermachen durften, drehten die Partie noch. „Man oft he Match“ war dabei Artur Sobiech. Der Pole traf in der 25. und 38. Minute zum 2:2-Ausgleich. Acht Minuten vor Schluss sorgte der Stürmer noch für den 3:2-Sieg – Hattrick perfekt.

Zu ihrem ersten Einsatz für die „Roten“ kamen die Neuzugänge. Der Österreicher Robert Almer gab sein Debüt im Tor, der Türke Ceyhun Gülselam im defensiven Mittelfeld und der Japaner Hiroshi Kiyotake auf der Außenbahn.

Im zweiten Test traf 96 gestern Abend auf den ungarischen Klub Csakvar TK. Das Spiel war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Noch zwei weitere Vorbereitungspartien bestreitet 96 am kommenden Sonnabend um 18 Uhr gegen den türkischen Erstligisten Akhisar Belediyespor. Auf der Rückreise nach Hannover folgt am kommenden Sonntag um 13 Uhr noch die letzte Begegnung gegen Al-Ahli Sports Club aus Katar.

Am kommenden Mittwoch ist ein weiterer Test gegen Bundesliga-Konkurrent Werder Bremen angesetzt. Allerdings wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt, da selbst die Partie als Risikospiel eingestuft wurde. Dann dürfte wohl Ron-Robert Zieler wieder dabei sein, der am kommenden Montag nach dem Weltmeister-Urlaub seinen Dienst bei 96 antritt.

Und wie sieht der Kapitän der „Roten“ sein Team? Es habe sich einiges verändert, meint Lars Stindl. Zum Beispiel auch bei ihm selbst: Er läuft jetzt mit der Nummer 10 auf, die in der Vergangenheit Szabolcs Huszti hatte. Und spüre auch die besondere Beachtung, die von dieser klassischen Spielmacher-Nummer ausgehe.

Stindl vertritt die Ansicht, dass 96 viel Qualität abgegeben, allerdings auch neue Stärken dazu gewonnen habe. So müsse man auf alle Fälle noch viel tun, um zu einer schlagkräftigen Formation zu finden. haz/gsd

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