Bilanz von Hannover 96: Neuer Sportchef, neuer Trainer und guter Corona-Endspurt

Achterbahn-Saison endet auf Rang 6

Hannover 96 - Hamburger SV
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MIt Kenan Kocak an der Seitenlinie kommt Hannover in die Erfolgsspur.

Hannover – Es war eigentlich wie so oft: eine Saison mit Höhen und Tiefen, hoch und runter auf der Fußball-Achterbahn: Dass Hannover 96 am Ende noch den sechsten Platz belegte, schönt die Spielzeit 2019/20 noch etwas, obwohl das große Ziel Bundesliga-Rückkehr  erpasst wurde. 

Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie ist der Abschluss aber zumindest aller Ehren wert. Es ging mal wieder nicht ohne Wechsel der leitenden Angestellten. Mit Mirko Slom- ka begannen die Roten die Saison, an seiner Seite war der Sportdirektor-Newcomer Jan Schlaudraff. Der Erfolg mit dem Ex-Coach blieb überschaubar, und der einstige Mittelfeld-Stratege konnte an seine Leistungen auf dem Feld auch nicht anknüpfen. Für Slomka kam der Mannheimer Kenan Kocak, Schlaudraff wurde von Gerhard Zuber abgelöst. In der Hinrunde kam 96 auf magere 20 Zähler, was Rang 14 bedeutete. In der Rückrunde unter der Regie vom neuen Coach Kenan Kocak sprangen die Hannoveraner auf den vierten Platz mit 28 Punkten. Nur Aufsteiger Bielefeld und Darmstadt waren besser, Stuttgart gleichauf. Ganz übel sah es lange die Heimbilanz aus. Über viele Wochen hatte 96 nur einen Heimsieg auf dem Konto, war die schlechteste Elf im eigenen Stadion. Am Ende rappelte man sich noch auf den zehnten Rang hoch dank des starken Endspurts. Auswärts wurde aus den Roten eine Macht: Platz zwei hinter Bielefeld mit 22 Zählern und sieben Auswärtssiegen – nur die Arminia war mit neun besser.

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