1. leinetal24
  2. Sport
  3. Hannover 96

Für die „Roten“ zählt morgen gegen Paderborn nur ein Sieg

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Kann sich auf seine Heimpremiere freuen: Der Portugiese Joao Pereira wird morgen voraussichtlich 96-Verteidiger Hiroki Sakai vertreten.
Kann sich auf seine Heimpremiere freuen: Der Portugiese Joao Pereira wird morgen voraussichtlich 96-Verteidiger Hiroki Sakai vertreten.

hannover J Nur ein Sieg aus den vergangenen neun Spielen – die Bilanz von Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga ist eher enttäuschend. Da tröstet auch nichts darüber hinweg, dass die „Roten“ angeblich „schönen Fußball“ mit viel Ballbesitz praktizieren. Fußball bleibt eben Ergebnis-Sport – und die stimmen nach der Winterpause einfach nicht mehr. 0:2 auf Schalke, 1:1 gegen Mainz, 1:2 in Hamburg – zur „Punkte-Diät“ auch noch eine Tor-Krise. Mit jeder Enttäuschung wird die Stimmung im „Umfeld“ angespannter und gereizter.

Gibt es nun am Sonntag (17.30 Uhr) die Wende gegen Paderborn? „Ein Sieg ist Pflicht“, heißt es von allen Seiten bei den Hannoveranern. Irgendwelche Sentimentalitäten kann sich 96 gegen das Team von SCP-Coach Andre Breitenreiter, der als 13-Jähriger zu 96 wechselte und mit 17 in der 2. Liga sein Debüt feierte, nicht leisten. Statt Lob soll es endlich wieder einen so wichtigen Dreier geben, damit die Hannoveraner nicht noch in die unmittelbare Abstiegszone abrutschen.

Heiß diskutiert wird weiter, on Trainer Tayfun Korkut nicht lieber mal mit zwei Stürmern statt einem spielen lassen sollte. Artur Sobiech wird immer wieder als Alternative zum Spanier Joselu genannt. Der Pole bleibt aber bescheiden, meldet keine Ansprüche an. In Ex-Torjäger Dieter Schatzschneider hat Sobiech, dessen Freundin bei Frauenhandball-Bundesligist SVG Celle spielt, einen großen Fürsprecher.

Seine Heimpremiere dürfte der neue Portugiese Joao Pereira geben. Er wird den selten überzeugenden Japaner Hiroki Sakai auf der Position des rechten Verteidigers ablösen. Offen ist noch, ob Leonardo Bittencourt oder Jimmy Briand auf der rechten Seite beginnt. Noch nicht im Kader sind Leon Andreasen und Edgar Prib, nachdem sie aber in dieser Woche nach ihren längeren Zwangspausen schon ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Auch Didier Ya Konan ist für das Paderborn-Spiel noch kein Thema. Unvergessen ist von Hannovers 0:2-Niederlage im Hinspiel noch der Treffer von Moritz Stoppelkamp. Der Ex-96er und Neu-Paderborner traf damals aus 83 Metern über das gesamte Spielfeld. Es war der erste Bundesliga-Heimsieg der Westfalen, die jetzt seit zehn Partien sieglos sind und nach der Winterpause noch kein Tor geschossen haben.

Erneut wird 96 wohl nicht auf eine stattliche Zuschauerzahl kommen. Bislang sind „nur“ 35 000 Tickets weg, Sportdirektor Dirk Dufner rechnet nicht mit einer „4“ vorne. haz/gsd

Auch interessant

Kommentare