Besondere Partie: Trainer Korkut, Rudnevs und Rajtoral gegen Borussia Mönchengladbach vor Heimspiel-Premiere

Legt 96 heute gegen die „Fohlen“ nach?

Heimvorteil: Die Fußballer aus Hannover, hier Neuzugang Artjoms Rudnevs beim Sieg in Wolfsburg am Ball, treten heute um 18.30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach an. Foto: Zwing

HANNOVER Sein Bundesliga-Einstand hat geklappt mit dem unerwarteten 3:1-Sieg in Wolfsburg – jetzt will Tayfun Korkut mit Hannover 96 auch sein erstes Heimspiel gewinnen. Leichter wird es am heute Abend im Spätspiel um 18.30 Uhr gegen den Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach aber nicht.

Doch nicht nur der neue Trainer der „Roten“ gibt sein Heimdebüt, sondern möglicherweise auch Frantisek Rajtoral. Den tschechischen Verteidiger holte 96 zur Stabilisierung der rechten Abwehrseite. Dort fällt der Japaner Hiroko Sakai wegen seiner fünften gelben Karte aus. Ob Steven Cherundolo aushelfen kann, steht aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme nicht fest. So stehen die Chancen des von Viktoria Pilsen kommenden Defensivmannes auf seinen ersten Einsatz nicht schlecht. Kurz vor Ende der Transferzeit haben die Hannoveraner nun also doch noch einen weiteren Transfer perfekt gemacht. Rajtoral (Spitzname: Ferry) bringt viel Erfahrung mit, spielte mit Pilsen in der Champions League und in der Europa League. Also: Achtung auf den Mann mit der Nummer 22. Bislang ist der Tscheche nur ausgeliehen, für etwa 1,5 Millionen Euro könnte ihn 96 nach der Saison kaufen. Und es gibt sogar noch eine weitere Heimpremiere: Artjoms Rudnevs läuft erstmals mit den „Roten“ in der HDI-Arena auf. In Wolfsburg hatte er das Korkut-Team mit 1:0 in Führung gebracht. Besser geht es zum Einstand kaum. Mit Mame Diouf dürfte Rudnevs erneut das Angriffsduo bilden.

Gespannt darf man sein, ob 96-Coach Korkut wieder die Außen „vertauscht“: In Wolfsburg spielte Leo Bittencourt links und Linksfuß Szabolcs Huszti rechts – mit dem Erfolg, dass Bittencourt seinem Team mit zwei Treffern über die linke Seite den ersten Auswärtsdreier dieser Saison sicherte. Mal sehen, was sich Korkut da ausdenkt. Am Donnerstag und Freitag wurde in Hannover wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert.

Unverändert bleiben dürften die „Sechser“-Positionen mit Lars Stindl und Manuel Schmiedebach, der einer der „Gewinner“ des Trainerwechsels ist und Leon Andreasen auf die Bank verdrängt hat.

Den Anschluss gefunden hat inzwischen auch wieder Felipe. Der von Verletzungen und Operationen geplagte Brasilianer bestritt noch kein Pflichtspiel, könnte aber heute gegen Gladbach zu einer willkommenen Alternative in der Defensive werden. haz/gsd

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