1. leinetal24
  2. Sport
  3. Hannover 96

Kehrt gegen Mainz der Killerinstinkt zurück?

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Wichtig ist es, wieder aufzustehen: Nach der Niederlage in Gelsenkirchen wollen Leonardo Bittencourt und die anderen Hannoveraner heute gegen Mainz dreifach punkten. Foto: Zwing
Wichtig ist es, wieder aufzustehen: Nach der Niederlage in Gelsenkirchen wollen Leonardo Bittencourt und die anderen Hannoveraner heute gegen Mainz dreifach punkten. Foto: Zwing

HANNOVER Nach dem verpatzten Start ins neue Jahr und in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga mit dem 0:1 auf Schalke ist Hannover 96 heute um 20 Uhr gegen den FSV Mainz 05 auf Rehabilitation aus. Gleichwohl dürfte das Team von Trainer Tayfun Korkut gewarnt sein, denn die Mainzer starteten nach neun sieglosen Spielen in Folge mit einem grandiosen 5:0 gegen Aufsteiger FC Paderborn ins Jahr 2015.

Und auch in Gelsenkirchen zeigte sich einmal mehr ein Manko bei den „Roten“, das sich seit einigen Spielen schon wie ein roter Faden zieht: die Chancenverwertung. Auch auf Schalke hatten die Hannoveraner genügend Torchancen, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Doch vor dem gegnerischen Gehäuse zeigen sich die 96-Protagonisten viel zu harmlos. „Diesen Killerinstinkt müssen wir schnell reinkriegen, dann haben wir eine richtig gute Mannschaft“, meinte 96-Sportdirektor Dirk Dufner nach dem Spiel in Gelsenkirchen. Nun hofft Korkut, dass die Ladehemmungen gegen den Tabellenelften nicht weiter anhalten und der Killerinstinkt geweckt wird.

Eine Neuverpflichtung könnte ihr Debüt feiern, zumal Hiroki Sakai einmal mehr nicht überzeugen konnte. Mit dem 31-jährigen Joao Pereira verpflichteten die 96er einen 40fachen portugiesischen Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gegen Deutschland in der Vorrunde eingesetzt wurde. Pereira wechselte ablösefrei von Valencia nun an die Leine, erst einmal bis zum Saisonende – und Korkut hofft, mit Pereira auf der rechten Abwehrseite mehr Stabilität rein zu bekommen, als sie bisher Sakai eben nicht vermitteln konnte. Soll der Wunsch von 96-Boss Martin Kind, „Europa nicht aus den Augen zu verlieren“, weiter genährt werden, muss gegen die Mainzer ein Sieg her. Korkut hofft, dass sein Team wieder zu alter Heimstärke aus der Vorsaison zurückfindet. wg/gsd

Auch interessant

Kommentare