Freundschaftsspiel

96 gelingt mühsamer 1:0-Sieg in Havelse

Fussballer im Kampf um den Ball
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Frecher Auftritt des Drittligisten: Der Havelser Denis Kina kommt in dieser Szene vor Hendrik Weydandt an den Ball, doch am Ende gewinnt Hannover 96.

Hannover - Trainer Jan Zimmermann führte den TSV Havelse in der vergangenen Saison in die drtite Fußballliga, ehe er dann zu dieser Saison den Cheftrainerposten beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 übernahm. Nun gab es ein Testspiel der Roten in der Länderspielpause gegen Zimmermanns ehemaligen Klub vor 1 502 Zuschauer im Wilhelm-Langwehr-Stadion in Garbsen am Freitagabend. Am Ende musste sich der Favorit gegen den Tabellenletzten der dritten Liga mit einem knappen 1:0 zufriedengeben.

„Ich wusste, dass es zäh wird. Dass wir es uns dann so schwer machen, hätte ich auch nicht gedacht“, meinte Zimmermann nach keinesfalls überzeugenden 90 Minuten seiner Mannschaft. So hatten die Havelser in der ersten Halbzeit gar ein Chancenplus und hätten bereits in der neunten Minute durch den Ex-96er Fynn-Luca Lakenmacher mit 1:0 in Führung gehen können, doch er verzog aus aussichtsreicher Position. 
Erstmals kam der Zweitligist eine Minute später durch Sebastian Ernst zum Abschluss, doch TSV-Keeper Tobias Stirl konnte zur Ecke klären. Danach wieder die Gastgeber nach einer Viertelstunde als Kianz Froese sich gekonnt durchgesetzt aber im Eins-gegen-Eins an 96-Keeper Martin Hansen scheiterte. Und zwei Minuten später war es Havelses Julius Düker, der aus kurzer Distanz ebenfalls in Hansen seinen Meister fand.
„Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten wären“, musste denn auch Zimmermann zugeben, dass sein Team mit einem glücklichen 0:0 in die Pause gehen konnte.
Nach dem Seitenwechsel beherrschten nun die 96er das Spielgeschehen, doch erneut zeigten sich, wie schon während der Zweitligasaison, eklatante Schwächen im Nutzen von Torchancen. So musste ein Standard in Form eines Eckballs herhalten bei der 1:0-Führung, den der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Dominik Kaiser auf den Kopf von Maik Frantz platzierte, der somit erfolgreich war. In der 76. Spielminute erneut ein Eckball von Dominik Kaiser, den darauffolgenden Kopfball von Luka Krajnc wehrte Stirl reaktionsschnell ab.
„Letztendlich ist dann aufs Tor nicht viel Gefährliches gekommen, und wenn man dann sieht, dass das Spiel so ein bisschen Pokalatmosphäre hat, haben wir das am Ende 1:0 gewonnen“, zog der 96-Coach ein nüchternes Fazit.
Unterdessen hat die Landesregierung bestätigt, dass nach der 2 G-Regel die HDI-Arena für das Zweitliga-Spiel am kommenden Samstag gegen Schalke 04 voll ausgelastet werden kann.
Hannover 96: Hansen - Dehm, Franke, Börner, Krajnc - Stolze (46. Twumasi), Ondoua (46. Kaiser), Trybull (46. Frantz), Ernst (46. Ennali) - Maina (46.Sulejmani) und Weydandt. wg/gsd

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