2. Bundesliga

Hannover 96 trumpft in Nürnberg auf

Kopfballtor von Hübers.
+
96-Abwehrspieler Timo Hübers erzielt per Kopfball die 2:0-Führung für Hannover.

Hannover - Dritter Auswärtssieg von Hannover 96 in der 2. Liga: Beim 1. FC Nürnberg kamen die „Roten“ zu einem klaren 5:2 (2:1). Für die Niedersachsen trafen Marvin Ducksch per Foulelfmeter, Timo Hübers, Genki Haraguchi, Florent Muslija und Patrick Twumasi. Damit bügelte 96 auch das 2:3 gegen St. Pauli aus.

96-Trainer Kenan Kocak musste personell umstellen. Für Franke (5. gelbe Karte) kam Baris Basdas in die Abwehrkette, für den gelb-rot-gesperrten Jaka Bijol rückte Josip Elez auf die Sechserposition. Beide Teams mussten mit einem heftigen Schneetreiben im Max-Morlock-Stadion zurechtkommen, das manchmal den Durchblick etwas vernebelte. Schon nach sechs Minuten hatten die „Roten“ ihre erste Chance, als Dominik Kaiser einen Freistoß vor das FCN-Tor brachte und sich Valmir Sulejmani zwei Mal versuchte. Sowohl die Franken als auch die Niedersachsen agierten schnell und intensiv, sodass sich ein interessantes Zweitliga-Match entwickelte trotz der schwierigen äußeren Bedingungen. Nachdem die „Clubberer“ die bessere Startphase hatten, kam 96 besser in die Partie und nach 19 Minuten zur Führung: Nach Pass von Genki Haraguchi in den Strafraum brachte Nürnbergs Sörensen Marvin Ducksch zu Fall – Strafstoß. Der 96-Torjäger schoss selbst, traf links unten zum 1:0, sein neuntes Saisontor. Nur fünf Minuten später hieß es 2:0 für Hannover. Nach einer Ecke von Kaiser köpfte Innenverteidiger Timo Hübers die Kugel in die lange Ecke.  96 hatte in dieser Phase mehr vom Spiel, musste jedoch nach 35 Minuten den Anschlusstreffer hinnehmen. Hack flankte von links in den Strafraum, wo Schäffler am zweiten Pfosten keine große Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 einzudrücken. Von Hannovers Dominanz war danach kaum noch etwas zu sehen, der FCN kam nun mehr und mehr auf. Doch die Gäste retteten die Führung in die Pause. Mitten hinein in die Nürnberger Drangperiode nach Wiederbeginn platzte dann Hannovers Treffer zum 3:1 (58.). Nach einem Zuspiel von Sulejmani hatte Haraguchi viel Platz im Mittelfeld und schweißte die Kugel aus gut 25 Metern links unten rein. FCN-Keeper Mathenia streckte sich vergebens. Beim 4:1 (72.) der 96er sah der Nürnberger Schlussmann dann ziemlich alt aus. An einem leicht von Schäffler abgefälschten Freistoß von Muslija in die Mitte seines Tores sprang er vorbei. Und Twumasi stellte sogar noch auf 5:1 (86.) für die Niedersachsen, ehe Geis per abgefälschtem Freistoß auf 2:5 verkürzte – das war auch der Endstand. Bereits am kommenden Mittwoch geht es für die Niedersachsen weiter, wenn sie vom Karlsruher SC erwartet werden. Wie bitter wird nun allerdings beim Blick auf die Zweitliga-Tabelle im Nachhinein die 96-Heimpleite gegen den FC St. Pauli! Da wäre mehr drin gewesen als der aktuell sechste Rang.    

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare