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96 gegen Karlsruhe ohne Kapitän Franke

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Fussballer in Aktion
96-Trainer Christoph Dabrowski (l.) steht im Mittelpunkt der Diskussionen. © Kaletta

Hannover - Noch kann sich Hannover 96 nicht in Sicherheit wiegen, den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga drei Spieltage vor Saisonende geschafft zu haben, da wird rund um den Verein schon der Nachfolger von Trainer Christoph Dabrowski quasi präsentiert. Zwar ist die Einigung mit dem derzeitigen Coach des vorzeitigen Bundesliga-Absteigers Greuther Fürth, Stefan Leitl, noch nicht vollzogen, doch hat es inzwischen ein Treffen mit 96-Boss Martin Kind, der gestern seinen 78. Geburtstag feierte, und mit Sportdirektor Markus Mann gegeben. Gleichwohl muss erst einmal das heutige Pflichtspiel gegen den Karlsruher SC um 18.30 Uhr in der HDI-Arena gewonnen werden, um sich vom Relegationsplatz abzusetzen, den Dynamo Dresden mit einem Abstand von sechs Punkten gelegt

Sollte auch Dresden gegen Regensburg gewinnen, ist bei noch zwei ausstehenden Spielen noch immer nichts entschieden.    11 000 Zuschauer werden erwartet, darunter 650 Karlsruher Fans.
So ärgert sich Mann darüber, dass die Siege, mit denen die roten schon alles hätten klarmachen können, ausgeblieben sind. „Wir hätten längst Planungssicherheit haben können“, so der 96-Sportdirektor. Die Sache mit Leitl ist insofern verzwickt, als der Fürther Trainer die Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag bis spätestens Samstag ziehen muss und 96 dann die festgeschrieben Ablösesumme von 500 000 Euro zahlen muss, die der Verein auch bereit ist zu zahlen. Dazu muss aber der Klassenerhalt sicher sein.
„Ich habe keine Informationen über Trainerkandidaten oder ob ich hier Trainer bin oder nicht“, gab sich Dabrowski auf der Pressekonferenz am Mittwoch nichtsahndend. Sein Fokus liegt ausschließlich auf dem Spiel heute Abend gegen die Badener. Verzichten muss er weiterhin auf Kapitän Marcel Franke, der noch nicht wieder mittrainieren konnte aufgrund seiner Knieverletzung. Fehlen wird auch noch der rotgesperrte Niklas Hult. Ansonsten aber sind alle Mann an Bord.
„Für mich gibt es nur eine Richtung: Freitag in das wichtige Spiel so hereinzugehen und die Mannschaft so vorzubereiten, dass wir nach dem enttäuschenden Paderborn-Spiel eine Reaktion zeigen“ sagt der 96-Coach, der weiß, dass eben noch Punkte fehlen, um auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga zu spielen. Dabrowski ist davon überzeugt, dass „wir in den letzten drei Spielen unsere Ziele erreichen“.
Unterdessen haben die 96er schon einige Transfers getätigt, so unter anderem mit dem Bielefelder Mittelfeldspieler Fabian Kunze. Ebenfalls soll Kiels Verteidiger Phil Neumann zugesagt haben, an die Leine zu wechseln. Im Auge haben die Roten aus der Landeshauptstadt auch den  22-jährigen Nicolas Kühn von Erzgebirge Aue sowie den 24-jährigen Max Besuschkow von Jahn Regensburg.  wg/gsd

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