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96 gewinnt auch gegen Kiel

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Fussballer jubeln
Die Fußballer von Hannover 96 bejubeln ihren Sieg gegen Kiel - wieder ohne Gegentor. © Kaletta

Hannover - Die „Roten“ siegen sich ganz langsam aus dem Tabellenkeller. Am Freitagabend gab es einen 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Holstein Kiel und damit das zweite Match in Folge ohne Gegentor – insgesamt blieb Hannover 96 schon zum zehnten Mal in dieser Serie ohne Gegentreffer. Saisonrekord! Und eine perfekte Einstimmung auf das DFB-Pokal-Viertelfinale am kommenden Mittwoch gegen Bundesligist RB Leipzig.

Ekliges Daurregenwetter in Hannover, das lockt natürlich nicht gerade viele Fans in die Riesen-Arena. 25 000 waren erlaubt – nur 9 200 Fans waren da. 96-Coach Dabrowski begann mit Teuchert und Beier in der Spitze auf dem völlig durchgeweichten Rasen, auf dem die Kieler durch Chancen für zweimal Reese (1., 17.) und Wriedt (5.) den besseren Start hatten. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitestgehend auf dem schwer zu bespielenden Boden, sodass sich erst nach 35 Minuten die nächste und überhaupt erste gute Möglichkeit für die 96er ergab - und was für eine! Stolzes Schuss wehrte Holstein-Keeper Dähne ab, Kerk nahm den zweiten Versuch, den Kiels Neumann kurz vor der Linie klärte, ehe Beier mit dem dritten 96-Versuch ebenfalls an Neumanns zweiter Rettungsaktion scheiterte.
Trotz der miesen Verhaltnisse war’s ein recht ansehnliches Match, in dem Kerk (37.) und Reese sowie Sander für die Gäste noch Gelegenheiten zum Führungstreffer hatten.
Die nächste Chance dazu ergab sich kurz nach Wiederbeginn für Kiels Ex-96er Korb, der die Kugel über den Querbalken jagte. Nach gut einer Stunde dann der wohl entscheidende Schachzug von Coach Dabrowski: Er wechselte Maina und Hinterseer für Teuchert und Stolze ein – und Maina war in der Folge der Wegbereiter des Sieges: Erst leistete er die Vorarbeit zu Kerks 1:0 (65.), das Kiels Neumann noch leicht abfälschte. Kerks siebtes Saisontor! Sieben Minuten später legte Maina für Diemers auf, dessen Schuss deutlich links vorbeigegangen wäre - wenn ihn nicht Niklas Hult mit der Hacke zum 2:0 abgefälscht hätte. Glück für 96: Kiels Mühling hob das klare, vermeintliche Abseits links an der Strafraumgrenze auf, in dem Hult stand.
„Das 1:0 hab’ ich reingemogelt“, lächelte Kerk hinterher, der seiner Mutter mit dem Treffer noch ein nettes Geburtstageschenk machte. „Es war der Dosenöffner, das Glück war auf unserer Seite.“
Hannovers Julian Börner: „Wenn man 2:0 gewinnt, kann man nicht viel falsch gemacht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns reingekämpft, deshalb ist der Sieg auch verdient.“ Schlusswort Sebastian Kerk zum Pokalgegner: „Leipzig kocht auch nur mit Wasser.“ haz/gsd

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