2. Bundesliga

Hannover 96 will gegen Aue nachlegen

Zweikampf der Fussballer
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Voller Einsatz: 96-Kicker Sei Muroya (Nummer 21) im Zweikampf mit dem Düsseldorfer Ao Tanaka. Auch der Hannoveraner Dominik Kaiser ist schon zur Stelle.

Hannover - Nach dem 3:0-Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf am vergangenen Mittwoch will Hannover 96 nun auch im Spiel der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag um 13.30 Uhr in der HDI-Arena gegen den Tabellenvorletzten FC Erzgebirge Aue nachlegen. Denn mit einem Sieg würden die Roten wieder ins Tabellenmittelfeld vorrücken und sich erst einmal Abstand zu den Abstiegsplätzen verschaffen

Lukas Hinterseer fehlte aufgrund einer Verletzung, die er sich beim Aufwärmen gegen Düsseldorf zugezogen hatte. „Es ist unwahrscheinlich, dass Lukas gegen Aue auflaufen wird. Wenn überhaupt, kann er auf der Bank sitzen“, sagt 96-Trainer Jan Zimmermann, der möglicherweise die Erfolgs-Elf gegen die Fortunen auflaufen lässt. Gleichwohl will er sich Gedanken über den Einsatz von Stürmer Hendrik Weydandt machen, der das 2:0 und auch das 3:0 für den Torschützen Maximilian Beier gegen Düsseldorf aufgelegt hatte.
Mit Linton Maina, der für Hinterseer am Mittwoch in die Startelf gerückt war, konnte auch Zimmermann nicht zufrieden sein. Dennoch, so der 96-Coach, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dem Außenstürmer noch eine Chance zu geben. Mehr Durchschlagskraft wünscht sich Zimmermann auch gegen die Sachsen aus dem Erzgebirge. „Wenn wir intensiv spielen und diese Intensität über 90 Minuten halten können, dann haben wir auch gute technische Momente und eine gute Balance“, sagte Zimmermann auf der abschließenden Pressekonferenz vor diesem Spiel gegen Aue. 
Dabei verweist er darauf, dass „wir jedes Spiel, in dem wir 1:0 geführt haben, auch gewonnen haben“. Heißt, gegen Aue soll möglichst ein schnelles Tor her.
Dabei kann ihm fast der gesamte Kader bis auf Ron Robert Zieler, den Martin Hansen wohl noch bis zum Jahresende vertreten wird, und Philipp Ochs, der „noch nicht bei 100 Prozent ist“, zur Verfügung stehen.
Große Hoffnung hegt Zimmermann darauf, dass „wir aus den Fehlern, die wir in der ersten Halbzeit in Regensburg gemacht haben, lernen. Die Spieler haben im Training deutlich eine große Bereitschaft gezeigt, gegen Aue siegen zu wollen“.
Der 96-Coach hat indes beobachtet, dass das Team aus dem Erzgebirge nach dem Trainerwechsel – Marc Hensel löste Aleksey Shpilevski ab – „eine hohe Intensität gezeigt hat“. Der FC kommt mit einem 1:0-Sieg im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt nach Hannover und hat die Rote Laterne an die Ingolstädter weitergereicht. Bei den 96ern hofft man nach dem Pokalsieg auf 8 000 Zuschauer gegen Erzgebirge Aue.   wg/gsd

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