Die Roten stehen morgen in Mönchengladbach vor einer schweren Aufgabe

Hannover 96 ohne Stindl bei heimstarken „Fohlen“

Immer weiter: Nach der enttäuschenden und unglücklichen Heimniederlage gegen den Rekordmeister FC Bayern München wollen Joselu und die „Roten“ von Hannover 96 morgen Abend bei der Borussia in Mönchengladbach punkten. Foto: Kaletta

Hannover Nach der durchaus beachtenswerten Leistung von Hannover 96 bei der unglücklichen 1:3-Niederlage gegen den Branchenführer der Fußball-Bundesliga, den FC Bayern München, hofft Trainer Tayfun Korkut, am morgigen Sonntag ab 17.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach zumindest auf einen Punkt.

Wie schwer dieses Unterfangen wird, aus Gladbach etwas Zählbares mitzunehmen, zeigt die Statistik. Erst ein Mal verloren die „Fohlen“ zuhause – 1:3 gegen Eintracht Frankfurt. Acht Siege und drei Unentschieden, so die weitere Heimbilanz der ambitionierten Gladbacher, die drauf und dran sind, sich für die Champions League zu qualifizieren. Derzeit nehmen sie den dritten Tabellenplatz ein.

Verzichten muss Korkut noch ein Mal auf seinen Kapitän Lars Stindl, der noch für dieses Spiel gesperrt ist, allerdings auch das Training unter der Woche wegen Fersenproblemen abbrechen musste. Nach langer Leidenszeit kehrte André Hoffmann auf den Trainingsplatz zurück. Achteinhalb Monate dauerte die Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses im linken Knie. Erneut pausieren muss Christian Pander, den Kniebeschwerden plagen.

Einen Denkzettel von seinem Trainer erhielt Stürmer Joselu, als Korkut ihn auf die Ersatzbank setzte. „Wir erwarten mehr von ihm“, sagte denn auch 96-Sportdirektor Dirk Dufner. Der Spanier wirkte in den Spielen zuvor lustlos, Artur Sobiech spielt gegen die Bayern von Beginn an. Interessant wird sein, ob Korkut seinen Torjäger aus der Hinserie in Gladbach von Anfang an bringt. Möglicherweise wird dem 96-Coach gar nichts anderes übrig bleiben, denn Sobiech brach gestern das Training aufgrund von Knieproblemen ab. Aufgrund ihrer guten Leistungen gegen Spitzenreiter München dürften auf der Sechserposition erneut Manuel Schmiedbach und Salif Sané zum Einsatz kommen. Hinter den beiden müssen dann wohl Maurice Hirsch, Ceyhun Gülselam, aber auch Leon Andreasen anstehen. Indes steigt der Druck auf Korkut weiter an, zumal die 96er im Jahr 2015 noch immer auf den ersten Sieg warten und in der Tabelle nur noch Platz zwölf einnehmen – mit einem Abstand von nur noch vier Punkten auf den Relegationsplatz. Doch das Wort „Abstiegskampf“ ist dem Trainer der Roten noch immer nicht zu entlocken. Aber 96 sei auch mit Sicherheit nicht im Kampf um die Europa League- oder Champions League-Plätze. Man könne es nennen wie man wolle, so Korkut. wg/gsd

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