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Hannover 96 heute mit Diouf in Leverkusen?

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Kann er spielen? Die „Roten“ hoffen heute bei der Partie in Leverkusen auf den Einsatz ihres Torjägers Mame Diouf (hier im Zweikampf mit dem Wolfburger Naldo). Foto: Kaletta
Kann er spielen? Die „Roten“ hoffen heute bei der Partie in Leverkusen auf den Einsatz ihres Torjägers Mame Diouf (hier im Zweikampf mit dem Wolfburger Naldo). Foto: Kaletta

HJANNOVER Spielt er oder spielt er doch noch nicht? Großes Rätselraten bei Hannover 96 um Mame Diouf! Am Mittwoch war der Torjäger nach drei Wochen Pause wegen einer heftigen Knöchelstauchung aus dem WM-Qualifikationsspiel seines Heimatlandes Senegal gegen Uganda erstmals wieder im Mannschaftstraining dabei.

Was sogleich Anlass zu Überlegungen gab, ob der Goalgetter heute (15.30 Uhr) nicht vielleicht doch schon wieder in der Bundesliga beim Auftritt der „Roten“ bei Bayer Leverkusen dabei sein kann. Die endgültige Entscheidung, ob er beim Spitzenspiel dieses Wochenendes zwischen dem Tabellendritten und dem Viertplatzierten einsatzfähig ist, dürfte sehr kurzfristig fallen.

Eine große Hilfe wäre Diouf allemal. Zumal nämlich Artur Sobiech wie schon beim Pokal-Aus am vergangenen Mittwoch in München (1:4) erneut auszufallen droht. Der polnische Angreifer hat Oberschenkelprobleme. Da käme ein Comeback des Senegalesen genau richtig.

Dass Leverkusen auswärts nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Hannoveraner gehört, braucht nicht besonders betont zu werden. Die Partien in der BayArena endeten in den letzten sechs „Fällen“ immer zugunsten der Gastgeber – bei einem Torverhältnis von 15:1. Den letzten Sieg bei den Rheinländern gab es für 96 am 17. Februar 2007. Und in den bisherigen beiden Bundesliga-Auswärtsspielen dieser Saison hat 96 noch keinen Treffer erzielt, verlor 0:3 in Gladbach und 0:2 in München.

Abzuwarten bleibt, wie die 96er mit der Belastung des Pokalspiels vom Mittwochabend umgehen. Große Änderungen in der Start-Elf wird es wohl bis auf die Stürmer-Frage nicht geben. Die Leverkusener treten zu Hause mit breiter Brust an, gewannen ihre bisherigen drei Heimspiele allesamt.

Da ist vor allem eine konzentriertere Defensive als in München gefragt. Manager Dirk Dufner war wegen der fahrigen Verhaltensweise auch einigermaßen ungehalten. Im Blickpunkt der Kritik standen besonders Innenverteidiger Salif Sané und der Japaner Hiroki Sakai.

Zwar noch im Mannschaftstraining, aber wieder leicht dabei sind Christian Pander (nach Leistenoperation) und Kapitän Steven Cherundolo (nach Knieoperation). Mit Fitmacher-„Urgestein“ Edward Kowalczuk ließen sie es noch vorsichtig angehen. haz/gsd

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