2. Bundesliga

96 spielt vor mehr als 40 000 Fans gegen Schalke 04

Männer auf Tribüne
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Dieter Schatzschneider hat für Hannover 131 seiner insgesamt 153 Zweitliga-Tore geschossen. Simon Terodde kann ihn am Freitag überholen.

Hannover - Beide sind mit 153 Toren bisher Rekordhalter in der zweiten Fußball-Bundesliga. Dieter Schatzschneider schoss für Hannover 96 131, für Fortuna Köln 22 Tore, Simon Terodde erzielte seine Tore für sechs verschiedene Vereine, unter anderem für den VfL Bochum und den Hamburger SV – und in dieser Saison elf Tore für Schalke 04. Nun schickt sich Terodde mit den Schalkern an, im Punktspiel am Freitagabend um 18.30 Uhr bei Hannover 96 alleiniger Rekordhalter zu werden.

„Terodde hat in vielen engen Spielen für Schalke den Weg zur Siegerstraße geebnet. Er hat aus wenigen Chancen viele Tore gemacht. Wir müssen sehr konzentriert sein und ihn konsequent verteidigen“, sagt 96-Trainer Jan Zimmermann. Gleichwohl hätte es etwas Skurriles, wenn Terodde ausgerechnet vor den Augen von Schatzschneider, der sicherlich heute im Stadion sein wird dessen Rekord bricht.
„Wir haben eine gute, eine konzentrierte Vorbereitung auf Schalke gehabt, die natürlich mit viel Selbstvertrauen hier herkommen“, weiß Zimmermann um die Schwere dieser Aufgabe, gegen Schalke bestehen zu können. Dabei hat sich der 96-Coach noch nicht entschieden, ob er wie schon im Testspiel gegen den TSV Havelse wieder Tom Trybull und Gaël Ondoua, die beide zur Halbzeit ausgewechselt wurden, beginnt. „Man hat gesehen, dass wir in der Konstellation mit Trybull und Ondoua vorher noch nicht auf dem Platz gestanden haben“, meinte Zimmermann, dem aber die Länderspielpause sehr entgegenkam, um an den Abläufen intensiv zu arbeiten. „Wir sind hochmotiviert, drei Punkte einzufahren und ein Zweitligaspiel zu gewinnen“, macht er deutlich, mit einem Heimsieg den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herzustellen.
Die 96-Verantwortlichen rechnen mit über 40 000 Zuschauern. Da die 2G-Regel gilt, hat sich 96 einfallen lassen, die Kontrollen zu entzerren. Mit einem speziellen Bändchen bietet 96 daher die Möglichkeit an, die 2G-Kontrolle an der HDI Arena zu vermeiden. Die Möglichkeit zur 2G-Kontrolle gibt es bereits deutlich vor dem Anpfiff an mehreren Standorten in Hannover und auf der Wegeführung zur HDI-Arena. Dank einer Fast Lane an den jeweiligen Eingängen gelangen Zuschauende mit Bändchen dann zeitsparend direkt zur Personen- und Ticketkontrolle und anschließend in die Arena. Die Fast Lanes sind durch vier Meter hohe Leuchtpylonen, die in derselben Farbe wie die Bändchen leuchten, für alle gut sichtbar. Ein Sanitätsdienst wird 2G überprüfen – und jedem anschließend ein Bändchen ummachen, das dann beim Einlass signalisiert: Diese Zuschauerin oder dieser Zuschauer haben bereits nachgewiesen, dass sie geimpft oder genesen sind. 
Über ein volles Stadion freut sich auch der 96-Coach: „Erstmal ist es natürlich total cool, vor 40 000 Zuschauern zu spielen. Das macht natürlich deutlich mehr Spaß, als vor leeren Rängen. Das motiviert die Jungs, klar.”    wg/gsd 

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