2. Bundesliga

Hannover 96 sinnt am Donnerstag gegen Würzburg auf Revanche

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Beim Remis gegen den HSV haben die Hannoveraner um Marvin Ducksch genug Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen Würzburg getankt.

Hannover - Genügend Selbstbewusstsein dürfte nach dem 3:3 nach 0:3-Rückstand gegen den Hamburger SV am vergangenen Ostersonntag das Team von Hannover 96 am heutigen Donnerstag ins Nachholspiel der zweiten Fußball-Bundesliga gegen die Würzburger Kickers mitnehmen (Anpfiff um 18.30 Uhr in der HDI-Arena). Zudem hat das Tram von Trainer Kenan Kocak noch eine Rechnung offen nach der peinlichen 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen den Tabellenletzten, der wohl kaum noch vor dem sofortigen Abstieg in die dritte Liga zu retten ist.

Gleichwohl haben die Roten keine guten Erinnerungen an das Hinspiel. Kocak musste mit Hexenschuss in Hannover bleiben, Co-Trainer Saric Asif vertrat ihn in Würzburg. Es war im Übrigen am achten Spieltag der erste Sieg des Aufsteigers. „Das war mit einer der schlimmsten Tage, die ich als Trainer erlebt habe“, erinnert sich Kocak. „Wir müssen das Spiel gewinnen, wir können das Spiel gewinnen, und das muss in unsere Köpfe rein“, sinnt auch er auf eine erfolgreiche Revanche auf eigenem Platz. Auswärts landeten die Franken bei nunmehr 13 Spielen erst einen Sieg. Stürmer Hendrik Weydandt, der gegen den HSV aufgrund einer Speicheldrüsenentzündung passen musste, ist gegen Würzburg wieder dabei. „Er ist voll einsatzfähig. Er hat gestern ordentlich trainiert. Er ist mit Sicherheit eine Option von Beginn an“, meinte Kocak, dessen Team heute Abend im Spiel gegen das Schlusslicht klarer Favorit ist.
Hinter dem Einsatz von Moussa Doumbouya steht ein Fragezeichen, er hat Oberschenkelprobleme. Baris Basdas kehrt nach einem Trauerfall wieder in den Kader zurück. Ansonsten sind alle Spieler dabei. Fehlenden Rhythmus hatte Kocak nach vierwöchiger Zwangspause in den ersten 50 Minute gegen den Hamburger SV ausgemacht. „Wie dann aber die Mannschaft zurückgekommen ist und das Spiel noch gedreht hat, verdient Respekt“, betonte der 96-Coach, der hofft, dass sein Team an die letzten 35 Minuten im HSV-Spiel anknüpfen kann. Kocak warnt indes davor, den Gegner an seinem Tabellenplatz zu messen. „Würzburg hat gegen den HSV gewonnen, hat Düsseldorf geschlagen. Das zeigt uns, dass in diesem Team auch Qualität steckt. Es wird sicherlich kein Selbstläufer für uns.“
Die Belastung ist derzeit groß bei 96, denn nach dem HSV-Spiel und gegen Würzburg wartet am Sonntag mit Heidenheim ein weiterer Gegner auf die Roten. „Wir müssen gucken, dass wir die Spiele gut aufteilen, immer die Balance finden zwischen Belastung und Erholung“, so der 96-Trainer abschließend.     

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